Mi, 22. November 2017

Schreckschusspistole

05.03.2014 12:22

Steirer (18) schießt Wirt bei Rauferei ins Gesicht

Sein couragiertes Einschreiten bei einer Rauferei in seinem Gasthaus hat für einen 30-jährigen Wirt am Faschingsdienstag in der Steiermark mit Verletzungen im Gesicht geendet. Zwei Burschen im Alter von 18 und 19 Jahren waren zuvor aneinandergeraten, im Zuge des Streits zückte der Jüngere plötzlich eine Schreckschusspistole und schoss dem 30-Jährigen, der bei der Auseinandersetzung dazwischenging, ins Gesicht. Der Bursche befindet sich in Haft.

Der 18-Jährige war gegen 16.45 Uhr in einem Lokal in Knittelfeld im Bezirk Murtal mit dem 19-Jährigen aus noch unbekanntem Grund in Streit geraten. Plötzlich zückte der Jüngere die Pistole und richtete sie auf seinen Kontrahenten. Da ging der Wirt dazwischen und versuchte, den Burschen aus dem Lokal zu bringen.

Das passte dem Obersteirer jedoch gar nicht: Er schoss dem Wirt ins Gesicht und schlug auch noch dem 19-Jährigen auf den Kopf. Danach rannte er davon. Der Wirt erlitt laut Polizei vermutlich durch den Lichtblitz und die abgefeuerte Gaspatrone eine Rötung im Gesicht sowie im Zuge der Rangelei eine Schürfwunde am Daumen. Beim 19-Jährigen wurde eine Schwellung am Kopf festgestellt.

Weit kam der Flüchtige allerdings nicht, eine Polizeistreife konnte den 18-Jährigen kurze Zeit später festnehmen. Auffällig betrunken sei er laut Exekutive nicht gewesen. Der mutmaßliche Täter war zunächst nicht geständig, jedoch gibt es mehrere Zeugen für den Vorfall, hieß es. Die Tatwaffe hatte der Bursche nicht mehr bei sich - bei der Befragung gab er an, sie in einen Bach geworfen zu haben.

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