So, 19. November 2017

Anstieg um 67,6%

05.03.2014 10:40

347 Österreicher 2013 „gänzlich arbeitsunwillig“

347 Österreicher haben im Vorjahr "gänzliche Arbeitsunwilligkeit" gezeigt und ihr Arbeitslosengeld komplett aberkannt bekommen - um 67,6 Prozent mehr als noch im Jahr 2012. Wegen "Missbrauchs" bekamen 15.816 Arbeitslose eine vorübergehende Sperre des Arbeitslosengeldes, teilte das AMS am Mittwoch mit.

Insgesamt waren 2013 laut AMS 886.000 Menschen zumindest einen Tag lang arbeitslos (2012: 850.000). Alles in allem gab es 105.300 sogenannte Arbeitslosengeld-Sperren (2012: 98.900) wegen "Verweigerung oder Vereitelung einer Arbeitsaufnahme oder Schulungsmaßnahme".

Die Sperren zählen etwa jene Fälle mit, bei denen das Arbeitslosengeld erst nach einer bestimmten Frist ausgezahlt wurde, oder nach Wiedererscheinen eines Arbeitslosen beim AMS wieder ausbezahlt wurde. Mit 56.054 (plus 1.177 zu 2012) wurde mehr als die Hälfte aller Sperren wegen Versäumnis eines Kontrolltermins verhängt. 33.078 Mal (plus 5.628) gab es Sanktionen bei Selbstkündigung, bei der es in den ersten vier Wochen kein Arbeitslosengeld gibt.

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