Mo, 20. November 2017

Hilfe in Serbien

03.03.2014 08:12

Grazerinnen bringen Tieren einen Funken Hoffnung

Als sie vor Jahren aus privaten Gründen nach Serbien zog, hätte sich die Grazerin Irmgard Dragic niemals gedacht, dass sie dort einmal ein Tierheim betreiben würde. Gemeinsam mit ihrer Schwester steckt sie heute jeden Cent in die Betreuung geschundener, halb verhungerter, misshandelter Vierbeiner. Jetzt brauchen die Helfer selbst Hilfe.

Die Fotos, die Irmgard Dragic uns mitbringt, die können wir Ihnen gar nicht zeigen. Auf einem rühmt sich jemand damit, dass er einen Hund umgebracht hat, indem er das tote Tier auf der Kühlerhaube seines Autos zur Schau stellt. Ein Bild rührt ganz besonders: ein totes Hundebaby, kläglich zusammengekrümmt im Schnee; es wurde qualvoll stranguliert.

Viele tote und verletzte Tiere
Erst kürzlich hat die Grazerin Welpen aus einem eiskalten Fluss gerettet, die in einem Sack beinhart reingeworfen wurden, um zu ertrinken. Wenn es dunkel wird, hört sie oft Schüsse, weiß, die Hundemörder sind wieder unterwegs, und findet am nächsten Tag die toten (oder schwer verletzten) Tiere. Es fehlen einem die Worte.

"Wir sind dauernd auf Betteltour"
"Es ist nicht leicht, das alles zu ertragen", sagt Irmgard Dragic. 148 Hunde und 20 Katzen versorgt sie in Serbien, 3.000 Euro im Monat kostet das Tierheim. Finanzieren kann sich die frühere Lehrerin nur über ihre und die Pension ihre Schwester Helga Wessely, "wir sind halt dauernd auf Betteltour". Wer helfen möchte, findet Infos auf Facebook.

Spenden sind unter IBAN AT 386000080310096532 möglich.

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