Mo, 23. Oktober 2017

Heiße Lampe schuld

25.02.2014 08:09

Kärntnerin rettet Sohn aus glosendem Kinderbett

Auf diese Spürnase kann sie stolz sein: Noch vor dem Rauchmelder hat eine Mutter aus Finkenstein in Kärnten einen Brand im Kinderzimmer ihres Sohnes bemerkt. Die Frau weckte den Buben auf und alarmierte die Feuerwehr. Das Kind hatte die brennende Nachttischlampe auf die Matratze gestellt und war kurz darauf eingeschlafen.

Durch die Hitze der Glühbirne in der Lampe hatte der Stoff langsam zu glosen begonnen, Rauchschwaden stiegen auf. "Die Türen zu den Kinderzimmern standen offen, deshalb hat die Frau den Rauchgeruch auch sehr schnell bemerkt", schildert ein Polizist der Inspektion in Faak die dramatische Situation.

Als sie den entstehenden Brand im Bett des Buben entdeckte, weckte die geschockte Mutter sofort ihren 13-jährigen Sohn und alarmierte die Feuerwehr. Die Helfer packten die glosende Matratze und brachten sie ins Freie. "Sie hatte bereits einen etwa 30 mal 30 Zentimeter großen Brandfleck", so der Beamte weiter.

"Bub erlitt leichte Rauchgasvergiftung"
Der Schüler wurde von der Rettung zur Untersuchung ins Krankenhaus nach Villach gebracht. "Der Bub hat eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Er konnte aber nach der Untersuchung durch die Ärzte wieder nach Hause", erklärt der Polizist. Die Feuerwehren Finkenstein und Gödersdorf standen mit insgesamt 30 Mann im Einsatz. Mit ihrer raschen Reaktion hat die Finkensteinerin wohl Schlimmeres verhindert.

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