Di, 24. Oktober 2017

Empfang in Innsbruck

24.02.2014 21:16

Tausende Fans bejubeln die Olympia-Heimkehrer

Die Olympiasiegerin, die vom Himmel kam: Als in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße am Montagabend vor den TV-Kameras die Sotschi-Feier begann, schwebten die goldene Julia Dujmovits und der bronzene Benjamin Karl noch in der Luft. Die zwei Snowboarder waren die letzten rot-weiß-roten Medaillen-Gewinner, die Russland verließen - das Flugzeug kam mit Verspätung nach Österreich. Aber Julia und Benjamin köpfelten dann förmlich ins Jubelmeer. Die Prachtstraße war zum Bersten voll, alle wollten die Sotschi-Helden sehen.

Und die genossen das Bad in der begeisterten Menge. Die Edelmetall-Party ging volle Post weiter. "Es ist so schön, wenn man so viele Menschen sieht, die mit einem mitfeiern. Danke", war Super-G-Olympiasiegerin Anna Fenninger gerührt. Und Marcel Hirscher staunte: "Abartig, wie viele hierhergekommen sind."

Innsbruck feierte 22 Sotschi-Helden
Kombi-Team-Mitglied Bernhard Gruber sagte wegen einer Grippe ab, Kathrin Zettel war wegen des Begräbnisses ihrer Oma verhindert, Innsbruck feierte somit 22 Sotschi-Helden. Und damit auch Hirscher. Der Salzburger hatte seit seiner Rückkehr das Bett gehütet: Gelenksschmerzen, Bauchkrämpfe. Dennoch fuhr er nach Innsbruck. Gleich danach ging's zurück nach Annaberg.

Bangen um Hirscher
Am Dienstag will Hirscher wiederkommen. Für den Weltcup-Teambewerb am Patscherkofel (18 Uhr). "Ich erhole mich besser zu Hause als im Hotel", so der 24-Jährige, "ich möchte diesen Bewerb fahren. Das bin ich den Fans und den vielen Leuten, die dafür arbeiten, schuldig." Außer sein Zustand wird schlechter. Dann, sagte Teamchef Andi Puelacher (vertrat Herrenchef Mathias Berthold), werde Hirschers Platz frei bleiben.

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