Sa, 25. November 2017

Nach Autounfall

24.02.2014 16:50

Betagtes Paar 14 Stunden lang in Wrack gefangen

Beinahe 14 Stunden lang ist ein Ehepaar im Alter von 70 und 71 Jahren nach einem Verkehrsunfall in Vorarlberg in seinem völlig zerstörten Wagen gefangen gewesen. Die beiden waren am frühen Sonntagabend mit dem Auto über eine Böschung gestürzt - der Vorfall blieb jedoch unbemerkt. Erst am nächsten Morgen bemerkten Schüler den Pkw und alarmierten die Einsatzkräfte. Die beiden Pensionisten befanden sich in einem schlechten Gesundheitszustand, hieß es seitens der Polizei.

Der 71-Jährige aus Lauterach war am Sonntag am Steuer seines Wagens gesessen, am Beifahrersitz befand sich seine um ein Jahr jüngere Frau. Die beiden waren bei Dornbirn-Bürgle unterwegs, als der Pkw gegen 18 Uhr in einer Rechtskurve von der Straße abkam. Das Fahrzeug stürzte samt Insassen über eine Böschung rund 20 Meter in die Tiefe. Der Wagen krachte dabei gegen mehrere Bäume, ehe er endlich zum Stillstand kam.

In Wrack gefangen
Dem betagten Ehepaar - es dürfte den Absturz ohne schwerere Verletzungen überstanden haben - gelang es nicht, sich aus dem Wrack zu befreien und Hilfe zu rufen. So mussten die Pensionisten im völlig zerstörten Auto ausharren und auf ihre Rettung hoffen.

Als jedoch die Stunden vergingen und niemand den Wagen entdeckte, dürfte auch die Hoffnung des Paares langsam geschwunden sein: So saßen die beiden die gesamte Nacht über bei etwa null Grad in dem Pkw fest.

Stark unterkühlt und geschwächt
Erst am nächsten Morgen gegen 7.30 Uhr bemerkten Schüler das abgestürzte Auto und meldeten ihre Beobachtungen. Beim Eintreffen der Helfer war der Gesundheitszustand der beiden Pensionisten besorgniserregend: Das Paar war bei seiner Rettung zwar ansprechbar, jedoch stark unterkühlt und geschwächt. Es wurde ins Krankenhaus Dornbirn eingeliefert.

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