Mi, 13. Dezember 2017

Bluttat in NÖ

22.02.2014 10:40

64-Jähriger ersticht Ehefrau mit Haushaltsmesser

Ein 64-Jähriger hat am Freitag im niederösterreichischen Weinviertel seine gleichaltrige Ehefrau mit einem Haushaltsmesser erstochen. Der Mann flüchtete zunächst, wurde dann aber von der Polizei festgenommen. Er zeigte sich geständig.

Zu der Bluttat war es am Vormittag im gemeinsamen Haus des Paares in Hollabrunn gekommen. Der 64-Jährige stach seiner Ehefrau mehrmals in den Rücken und in die Brust. Danach flüchtete er gegen 9.30 Uhr zu seinem Zweitwohnsitz nach Tulln, wo er versuchte, sich selbst das Leben zu nehmen.

Indes versuchte die Tochter des Paares, ihre Mutter zu erreichen - ohne Erfolg. Die Frau fuhr daher am Nachmittag zum Haus ihrer Eltern. Dort entdeckte sie ihre tote Mutter und verständigte die Polizei.

Ehemann legte "umfassendes Geständnis" ab
Eine Fahndung nach dem Ehemann wurde sofort eingeleitet. Der Verdächtige wurde im Haus in Tulln festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Am Samstag wurde er in die Justizanstalt Korneuburg überstellt.

Der Mann legte laut Franz Polzer, Chef des Landeskriminalamtes, ein "umfassendes Geständnis" ab und nannte als Motiv Auseinandersetzungen mit seiner Frau. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet.

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