Di, 24. Oktober 2017

Überhöhte Preise?

19.02.2014 10:22

Qualcomm droht Milliardenstrafe in China

Qualcomm droht eine Strafe von mehr als einer Milliarde Dollar (728 Millionen Euro) in China. Chinesische Wettbewerbshüter werfen dem US-Chipgiganten eine marktbeherrschende Stellung vor, wie die zuständige Behörde NDRC am Mittwoch mitteilte.

Das Unternehmen steht unter dem Verdacht, für seine Mobilfunk- und Netzwerk-Technik in China höhere Lizenzgebühren als in anderen Ländern zu verlangen. Entsprechende Vorwürfe hatte der Verband der chinesischen Mobilfunkbranche erhoben. Das Kartellamt durchsuchte daraufhin im November Büros von Qualcomm in Peking und Shanghai.

Der Chipgigant erklärte, zur Klärung der Vorwürfe mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Die NDRC kann in solchen Fällen eine Strafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes verhängen. Experten vermuten jedoch, dass auch der Aufbau des neuen LTE-Netzes in China dahinter stecken könnte. Denn China versucht, die Kosten dafür zu drücken.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).