Di, 17. Oktober 2017

Keine Analyse

19.02.2014 08:29

ÖTV kritisiert Ermittlungen nach Giftköder-Fund

"Immer öfter werden Haustiere zu Opfern", warnt der Österreichische Tierschutzverein in einer aktuellen Aussendung. Denn nicht nur werde eine unbekannte Anzahl von Vierbeinern jährlich von Jägern erlegt (geschätzte 30.000), sondern viele Tiere auch Opfer von Giftanschlägen. Aktuell wurden in Graz verdächtige Fleischbrocken gefunden - für die Untersuchung fehlt aber angeblich das Geld.

In Graz sind in der Nähe des ORF-Parks, entlang des Murradwegs und beim Arlandgelände verdächtig lilafarbene Fleischbrocken aufgetaucht. Tierschützer vermuten, dass es sich um Giftköder handelt. Von offizieller Seite gibt es derzeit aber kein Geld für die Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft möchte die Analyse erst erlassen, wenn es Hinweise auf einen Täter gibt.

ÖTV verlangt Untersuchung des Fleisches
Beim Österreichischen Tierschutzverein hat man dafür kein Verständnis: "Wehrlosen, unschuldigen Tieren so feige nach dem Leben zu trachten, ist nicht nur unmoralisch, sondern auch ungesetzlich. Auch Kinder könnten mit vergiftetem Fleisch in Kontakt kommen. Diese Person muss zur Rechenschaft gezogen werden", so Mitarbeiterin Janina Koster.

Belohnung für Hinweise
Aus diesem Grund will der Verein jetzt mithelfen, den Täter zu fassen. "Für Hinweise, die zur Ergreifung führen, zahlen wir gerne eine Prämie von 500 Euro. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Polizeidienststelle unter der Telefonnummer 059 133 60 1131", so Koster abschließend.

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