Mo, 20. November 2017

Anreise im Privatjet

16.02.2014 18:01

Marcel Hirscher in Sotschi angekommen

Das Olympia-Abenteuer von Marcel Hirscher hat am Sonntag begonnen. Der 24-Jährige ist in einem - von einem Sponsor zur Verfügung gestellten - Privatjet von Salzburg nach Sotschi geflogen, nach dreistündigem Flug ist Hirscher um 12.20 Uhr in Russland gelandet. Auf dem Weg ins olympische Dorf hat Hirscher danach einen kurzen Stopp im Österreich-Haus eingelegt.

Im Austria Tirol Haus wurde Hirscher u.a. vom Skispringer Thomas Morgenstern begrüßt. Dem zweifachen Gewinner des Gesamtweltcups wurde danach ein Mittagessen serviert, mit dabei war auch sein - unter starker Flugangst leidender - Vater Ferdinand. "Die Anreise ist super verlaufen, es ist alles rucki-zucki gegangen", meinte Hirscher, der sich in den vergangenen Tagen mit Trainings auf der Reiteralm den letzten Schliff geholt hat.

Noch kein Kribbeln im Bauch
"Wir haben versucht, für alle Verhältnisse gerüstet zu sein", sagte der Salzburger angesichts der frühlingshaften Schneebedingungen. Das berühmte Kribbeln im Bauch verspürte Hirscher nach seiner Landung noch nicht, seine beiden Bewerbe stehen am Mittwoch (RTL) und Samstag (Slalom) auf dem Programm.

Via TV hat Hirscher bis dato von den Spielen einen äußerst positiven Eindruck erhalten, nun wolle er das Olympia-Flair in der Region Sotschi selbst genießen. Dass sein Freund und deutscher Rivale Felix Neureuther auf dem Weg der Besserung ist, freute Hirscher: "Zum Glück war es nicht ganz so schlimm wie zuerst gedacht."

Wobei Neureuther selbst zwei Tage nach seinem Autounfall vor dem Abflug, bei dem er gegen eine Leitplanke gekracht war, seinen Olympia-Start im Riesentorlauf offen gelassen hat. "Auf Biegen und Brechen und dass man ein Risiko in Kauf nimmt, das macht keinen Sinn", sagte der Deutsche am Sonntag in Krasnaja Poljana.

Neureuther "steif wie ein Roboter"
Der Riesentorlauf steigt am Mittwoch, womöglich verzichtet Neureuther zugunsten des Slaloms. "Es steht am Samstag der Slalom an, und da muss man schon sagen, dass ich dort die größeren Chancen habe." Außerdem fühlt er sich nach dem Schleudertrauma und den Rippenprellungen "steif wie ein Roboter". Er trägt weiter die Halskrause, will frühestens Mittwoch neue Entscheidungen treffen und nimmt alles mit Humor: "Mir ist noch etwas schwindlig, aber eines wollte ich noch loswerden: Es tut mir leid - Planke!"

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