Fr, 15. Dezember 2017

Material-Änderungen

15.02.2014 16:51

Mit Geheimplan zur Revolution auf der Schanze

Der Welt-Skiverband reagiert auf die vielen bösen Stürze im Skispringen und plant massive Änderungen im Materialsektor! Denn hinter den Kulissen rumort es im Skispringer-Zirkus gewaltig. Die unfassbare Sturz- und Verletzungsserie in den beiden vergangenen Wintern machen Springer, Trainer und Funktionäre nervös.

Auch im österreichischen Lager hat der Sturzteufel schon gewütet: David Zauner, Daniela Iraschko-Stolz und Jacqueline Seifriedsberger zogen sich bei Stürzen nach der Landung schlimme Knieverletzungen zu. Andi Kofler in Klingenthal und Thomas Morgenstern in Titisee-Neustadt kamen mit viel Glück relativ glimpflich davon.

Cheftrainer Pointner fordert eine Lösung
"Wir haben schon 2010 für die Einführung eines Bindungs-Tüvs plädiert. Die vielen Stürze und Kreuzbandrisse sind Resultate des Bindungsproblems", fordert Cheftrainer Alex Pointner vom Welt-Skiverband endlich eine Lösung.

Jetzt gibt es einen Geheimplan, um das Skispringen wieder sicherer zu machen. Die Material-Kommission plant massive Änderungen bei der Ausrüstung:
Neue Ski: Im jetzigen Reglement werden die langen Latten fast als Tragflächen verwendet. Die Skier sollen wieder steifer werden und auch wieder mit der kompletten Lauffläche auf dem Boden aufliegen.
Neue Bindung: Die Regeln erlauben bei Bindung und Sprungschuh ein breites Feld für Experimente. Nun soll endlich eine Sicherheitsbindung her, die das Sturz- und Verletzungsrisiko bei der Landung minimiert.
Neue Protektoren: Bis dato stürzen sich die Sportler nur mit einem Helm geschützt die Schanze hinunter. Im Sommer soll erstmals der Einsatz von Rückenprotektoren getestet werden.

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