Mo, 20. November 2017

Fahrer gefesselt

14.02.2014 16:36

T: Falsche Polizisten überfielen Geldtransporter

Der Lenker eines Geldtransporters ist am Freitag auf der Inntalautobahn (A12) bei Hall in Tirol von drei Unbekannten überfallen worden. Die Täter hatten sich zuvor als Beamte einer Zivilstreife ausgegeben und den Transporter angehalten. Dann bedrohten sie den Fahrer mit einer Waffe, fesselten ihn und machten sich mit Beute aus dem Staub. Bislang fehlt von dem Trio jede Spur.

Die Täter hatten den Fahrer gehörig in die Irre geführt. So war ihr Wagen - ein schwarzer VW Passat - als Zivilstreife getarnt und soll im Heckbereich mit einer Leuchtschrift "Polizei - bitte folgen" ausgestattet gewesen sein. Auch eine Anhaltekelle sollen sie bei sich gehabt haben. Gegen 14.30 Uhr überholten die Männer in ihrem Auto den Geldtransporter, auf einem Parkplatz kam es dann zum Raubüberfall.

Lenker gefesselt und ans Innufer geschleppt
Einer der Unbekannten zog plötzlich eine Waffe und bedrohte damit den Lenker des Geldtransporters. Danach fesselten die Täter ihr Opfer und schleppten es zum Innufer, wo sie den Mann ablegten.

Danach fuhren die Unbekannten mit dem Geldtransporter, einem VW Caddy, auf den Parkplatz eines Gasthauses in der Nähe der Abfahrt Hall Mitte. Dort dürften sie den Wagen aufgebrochen haben. Wie viel Geld sie erbeuten konnten, ist bislang unklar. Anschließend dürften die Männer mit dem schwarzen Passat die Flucht angetreten haben. Den Geldtransporter ließen sie zurück.

Eine halbe Stunde nach dem Überfall wurde der gefesselte Fahrer gefunden und befreit. Er dürfte nach derzeitigem Erkenntnisstand mit dem Schrecken davongekommen sein.

Täterbeschreibung
Die Täter wurden als 1,80 bis 1,90 Meter groß beschrieben, sie sollen von kräftiger Statur gewesen sein und Tiroler Dialekt gesprochen haben. Einer der Männer soll ein beige Kappe getragen haben. Eine Sofortfahndung nach den Unbekannten wurde eingeleitet, blieb bislang allerdings erfolglos.

Zeugen, die die Anhaltung des Geldtransporters beobachtet haben, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei melden.

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