Di, 17. Oktober 2017

Schlieri & Pointner

14.02.2014 10:45

Der Krach! Bei ÖSV-Adlern fliegen die Fetzen

Krach bei unseren Skispringern! Nach der verpassten Medaille auf der Normalschanze kam es teamintern zwischen Cheftrainer Alex Pointner und Gregor Schlierenzauer zum Streit. Gregor fühlt sich nicht gut genug behandelt. Pointner kontert: "Gregor kann sich Aufmerksamkeit holen, wenn er auf der Schanze einen runterbrettert!" Was er im späten Training am Donnerstag, das in Sotschi bis nach Mitternacht lief, auch tat.

Schlierenzauer, der auf der Normalschanze über Rang elf nicht hinauskam, ärgerte sich: "Leider habe ich meinen persönlichen Trainer nicht dabei. Es wäre schön, wenn man mit den Trainern, mit denen man das ganze Jahr über arbeitet, auch beim Höhepunkt arbeiten kann."

Heimtrainer "weiß am besten, wie mein Sprung funktioniert"
Gemeint ist damit sein Heimtrainer Markus Maurberger, dem Gregor seine Sprünge in Sotschi per Mail als Video schicken muss - und die er dann mit dem Coach via Skype analysiert. "Er weiß am besten, wie mein Sprung funktioniert."

Daher: "Die Trainer müssen sich jetzt Gedanken machen. Ich mache das, was mir aufgetragen wird", so Schlierenzauer. Darauf kontert Cheftrainer Pointner: "Gregor kann sich Aufmerksamkeit holen, wenn er auf der Schanze einen runterbrettert!" Aber er fügt auch an: "Ich bin froh, dass er uns in die Mangel nimmt, sonst wären wir umsonst hier!"

Adler-Boss Pointner will Trainerteam klein halten
Warum Schlierenzauer seinen Vertrauenstrainer nicht dabei haben kann, erklärt Pointner so: "Das Trainerteam in Sotschi wollten wir klein halten, das macht die Sache für uns einfacher. Gregor hat das beste Umfeld, das man sich vorstellen kann."

Schlierenzauer, der sich endlich den großen Kindheitstraum vom Einzel-Gold erfüllen will, zeigte im Training am Donnerstagabend ansprechende Sprünge. Er zog es vor, nach seiner Steigerung auf 129 und zweimal 133,5 Meter keine Kommentare mehr zum Krach mit Pointner abzugeben. Der Tiroler wurde an den Reportern vorbeigeschleust.

Aufwärts ging es im Training auch mit Thomas Morgenstern, der in den beiden letzten Durchgängen, die diesmal sogar nach Mitternacht Ortszeit endeten, zweimal auf 127,5 Meter segelte. "Ja, das war ein wichtiger Tag für mich. Ich bin extrem zufrieden. Es war ein Super-Training, ich bin auf einem guten Weg."

Die wichtigsten Trainingsergebnisse vom Donnerstag:
Gregor Schlierenzauer 129 Meter - 133,5 - 133,5
Thomas Morgenstern 122,5 - 127,5 - 127,5
Thomas Diethart 122,5 - 123,5 - 125,5
Michael Hayböck 130 - 125,5
Andreas Kofler 124 - 123,5 - 124
Kamil Stoch (POL) 136 - 131 - 133,5
Severin Freund (GER) 127,5 - 135,5 - 135,5
Noriaki Kasai (JPN) 131,5 - 134
Simon Ammann (SUI) 131,5 - 128,5/Sturz - 121
Peter Prevc (SLO) 128 - 131,5 - 138,5

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