Di, 24. Oktober 2017

Rache nach Rauswurf

11.02.2014 12:36

Partyveranstalter von brutalem Quartett attackiert

Mit Axtstielen und einem Baseballschläger haben vier Männer am Montagnachmittag einen Wiener Partyveranstalter attackiert, weil dieser sie zwei Tage zuvor eines Festes in Liesing verwiesen hatte. Laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger gingen die Verdächtigen in Favoriten auf einem Privatparkplatz auf den Wagen los, in dem das Opfer saß. Die Männer wurden festgenommen.

Die Geschichte hatte bereits am Samstag ihren Ausgang genommen: Der 43-jährige Veranstalter gab im Liesinger Etap-Eventcenter ein Fest, bei dem auch die vier Verdächtigen auftauchten und offenbar dem Alkohol zu heftig zusprachen. Weil sie andere Gäste anpöbelten und Einrichtungsgegenstände demolierten, wurden sie vom Organisator zum Gehen aufgefordert.

Das wollten die Männer so offenbar nicht auf sich beruhen lassen. Wie sie später in ihren Einvernahmen aussagten, hätten sie am Montag den 43-Jährigen zufällig in seinem Wagen in der Ludwig-von-Höhnelgasse entdeckt. Sie sahen demnach, wie er den Wagen auf einem Privatparkplatz abstellte. Ebenso zufällig seien sie wieder zu viert in einem Pkw gesessen. Mit diesem blockierten sie die Einfahrt zu dem Abstellplatz, sprangen aus dem Fahrzeug und griffen ihren Widersacher mit zwei Axtstielen und einem Baseballschläger an.

43-Jährigen angeblich mit Schusswaffe bedroht
Dem 43-Jährigen zufolge soll ihn einer der Aggressoren mit einer Schusswaffe bedroht haben, während die anderen auf sein Auto einschlugen. Das Opfer startete den Wagen wieder und fuhr um andere geparkte Pkws herum, um vor den Angreifern zu flüchten. Daraufhin habe einer der Täter einen Schuss abgegeben. Der 43-Jährige schloss sich im Fahrzeug ein und verständigte per Handy die Polizei. Als die Verdächtigen ihr Opfer telefonieren sahen, ergriffen sie die Flucht.

Polizisten nahmen sie wenig später in einem Lokal in der Nähe fest. Der Baseballschläger und die Axtstiele wurden sichergestellt. Hinweise darauf, dass auch eine Schusswaffe in Gebrauch war, fanden die Ermittler aber nicht. Die Männer gestanden im Wesentlichen die Tat, bestritten aber entschieden, eine Faustfeuerwaffe zu besitzen oder auf den Wagen des 43-Jährigen geschossen zu haben.

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