Di, 17. Oktober 2017

Flaute dauert an

11.02.2014 12:02

Smartphones machen Navi-Firma TomTom zu schaffen

Die Krise auf dem europäischen Automarkt und die mächtige Konkurrenz durch Smartphones setzen dem Navi-Spezialisten TomTom zu. Das Unternehmen verdiente im vierten Quartal deutlich weniger als im Vorjahr und macht sich zum Schrecken der Börsianer bereits auf ein Anhalten der Geschäftsflaute in diesem Jahr gefasst.

Firmenchef Harold Goddijn sagte, 2014 werde ein schweres Jahr, weil die Nachfrage nach tragbaren Navi-Geräten zurückgehe und zugleich eine kräftige Erholung im Autogeschäft ausbleibe.

Im vierten Quartal 2013 verdiente TomTom unter dem Strich drei Millionen Euro, 97 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Allerdings hatte das Unternehmen damals von einer Steuererstattung profitiert. Der Umsatz ging um sieben Prozent auf 268 Millionen Euro zurück.

TomTom ist stark abhängig vom Absatz seiner größten Kunden wie Peugeot, Renault oder Fiat, die die Geräte direkt in ihre Fahrzeuge einbauen, aber derzeit unter einer Absatzkrise in Europa leiden. Dazu kommt die zunehmende Konkurrenz durch Navigationsdienste, die auf Smartphones laufen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).