Di, 21. November 2017

Kritik an Top-Gage

08.02.2014 09:47

Facultas-Vorstand: „Verstehe die Aufregung nicht“

Thomas Stauffer, Alleinvorstand des im Eigentum von Studentenvertretungen stehenden Facultas-Verlages, kann die Aufregung um seine Bezüge nicht verstehen. Das erklärte er dem Nachrichtenmagazin "profil". Die Höhe sei angesichts dessen, was aus dem vormaligen WUV Universitätsverlag geworden ist, "angemessen".

Einem Bericht des Nachrichtenmagazins zufolge kam Alleinvorstand Stauffer 2012 auf ein Bruttoeinkommen von 458.600 Euro. Die HochschülerInnenschaften an der Uni Wien und der Wirtschaftsuniversität hatten sich daraufhin überrascht gezeigt und erklärt, man halte die Bezüge für überhöht.

Auch aus der ÖVP und der FPÖ hagelte es Kritik an der Top-Gage für den Facultas-Vorstand. "Das ist nach dem Café Rosa gleich der zweite Fall von obszöner Verschwendung. Wann werden diese Sümpfe denn endlich trockengelegt?", fragte FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache erbost.

Stauffer: "Ich weiß nicht, was an Bezügen aufregt"
In einer Stellungnahme gegenüber dem Magazin meinte Stauffer nun: "Ich weiß eigentlich nicht, was an meinen Bezügen aufregen kann, wenn man die richtigen Fakten und insbesondere das Ergebnis meiner Führung der Facultas AG betrachtet." Der Alleinvorstand erklärte weiters: "Die Höhe meines Einkommens halte ich, an dem was aus dem vormaligen WUV Universitätsverlag geworden ist, für angemessen. Noch dazu, weil sie zu einem erheblichen Teil erfolgsabhängig ist."

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