Fr, 24. November 2017

Kälte hilft Viren

05.02.2014 07:40

Grippewelle rollt auf ganz Österreich zu

Schnupfen, Kopfweh, Heiserkeit: Diese Woche erwarten die Experten in ganz Österreich einen Anstieg der Grippefälle. Zum einen nehmen Erkältungen zu, zum anderen ist auch die "echte" – durch Influenzaviren ausgelöste – Grippe auf dem Vormarsch. Kälte erleichtert die Ansteckung, da die Viren länger überleben.

In der kalten Jahreszeit sind auch unsere Schleimhäute für die Viren leichter zu durchlöchern. "Schützen kann man sich, indem man öfters die Hände wäscht, diese vom Gesicht fernhält sowie einen Abstand zu anderen Personen hält", empfiehlt der Wiener Hausarzt Dr. Max Domej.

Sowohl die Influenza – gegen die es eine Impfung gibt – als auch grippale Infekte breiten sich durch Viren aus. Ein großer Irrtum ist, dass Antibiotika helfen, diese Mittel halten nur Bakterien in Schach. "Wenn das Immunsystem durch die Viren schon geschwächt ist, können sich auch Bakterien ausbreiten, dann sind Antibiotika wieder indiziert", so Domej weiter.

Eine Grippe muss der Körper also meist allein bekämpfen, lediglich die Symptome lassen sich bessern. Die wirksamste Waffe des Körpers ist Fieber, damit werden die bösen Viren abgekocht. Daher sollte man bis zu 38,5 Grad keine fiebersenkenden Mittel einnehmen.

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