So, 19. November 2017

Fahnenträger-Absage

04.02.2014 09:17

Raich: „Ist mir alles andere als leicht gefallen“

"Ich fliege jetzt erst am 15. Februar nach Sotschi!" Mit diesen Worten meldete sich Benni Raich am Montagnachmittag bei der "Krone": Weil er sich ganz auf seine Starts im Riesentorlauf und im Slalom konzentrieren will, verzichtet der zweifache Olympiasieger schweren Herzens damit nicht nur auf die Eröffnungsfeier am Freitag, bei der er Österreichs Fahne getragen hätte. Auch auf einen Start in der Kombination und somit auf eine realistische Medaillenchance. Wer statt ihm die Fahne trägt, ist offen.

Die Absage von Raich kam überraschend. "Ich betrachte es als große Ehre, die Fahne bei der Eröffnung trafen zu dürfen", hatte er erst in der vergangenen Woche betont. Und für seinen Start in der Kombination war vom ÖSV erst Mitte Jänner um eine Ausnahmegenehmigung angesucht worden. Weil ihm vor allem wegen seiner hartnäckigen Rückenprobleme die dazu nötigen Ergebnisse in der Abfahrt gefehlt hätten.

"Absage ist mir alles andere als leicht gefallen"
Jene Rückenprobleme, die jetzt auch der Grund für seinen Verzicht auf Eröffnung und Kombination sind. "Bei den letzten Rennen ist es mir körperlich sehr gut gegangen", betont Benni zwar. Aber jede zusätzliche Belastung könnte seinen Zustand wieder rapide verschlechtern. Vor allem eine wie die Abfahrtstrainings auf der anspruchsvollen Strecke von Sotschi, ohne die natürlich ein Antreten in der Kombination undenkbar wäre. "Die Absage ist mir wirklich alles andere als leicht gefallen", versichert Benni, der sich jetzt in den nächsten zehn Tagen in seiner Heimat in aller Ruhe auf seine Starts im Riesentorlauf und im Slalom vorbereiten wird.

Die Raich-Absage überraschte auch das ÖOC. Wer jetzt statt ihm am Freitag die rot-weiß-rote Fahne ins Stadion tragen wird, ist deshalb im Moment noch offen. Endgültig wird der Name am Donnerstag und somit erst am Tag vor der Eröffnung der Winterspiele 2014 bekannt gegeben.

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