Mo, 18. Dezember 2017

Prozess in Ungarn

01.02.2014 21:31

Flick-Sarg entführt: Haft für Drahtzieher, Helfer

Im Prozess gegen die Diebe des Sarges mit den sterblichen Überresten des Milliardärs Karl Friedrich Flick im Jahre 2008 sind am Freitag in Budapest Urteile in erster Instanz gesprochen worden.

Laut dem Nachrichtenportal "BorsOline" am Samstag erhielt der Hauptangeklagte eine Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten. Der Zweitangeklagte, ein Rumäne, der wegen seiner Statur "Grizzly" genannt wird, muss für drei Jahre ins Gefängnis. Eine dritte Person wurde freigesprochen. Er hatte den Sarg von Velden in Kärnten nach Budapest transportiert.

Die zwei Verurteilten beteuerten weiterhin ihre Unschuld. Erst drei Jahre nach der Entwendung des Sarges hatte der Prozess gegen die Verdächtigen in Budapest begonnen.

Aufsehenerregende Entführung
Der Diebstahl des Sarges aus der Familiengruft auf dem Friedhof von Velden wurde am 19. November 2008 von der Polizei bekannt gegeben. Wenige Tage zuvor waren das Grab des 2006 im 79. Lebensjahr verstorbenen Wahl-Österreichers geschändet und der Sarg entwendet worden.

Unbekannte hatten die Hunderte Kilo schweren Granitplatten zur Seite gerückt und den Sarg abtransportiert. Die Täter sollen von der Witwe Ingrid Flick Lösegeld in Höhe von sechs Millionen Euro gefordert haben.

Mehr als ein Jahr lang blieb der Sarg verschwunden, bis er am 29. November 2009 in Ungarn sichergestellt werden konnte. Am 3. Dezember desselben Jahres wurde der Sarg samt den sterblichen Überresten des Milliardärs schließlich zum zweiten Mal in Velden bestattet (kleines Bild).

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