Fr, 25. Mai 2018

Transferkarussell

31.01.2014 21:10

FAK: Okotie, Vrsic und Leovac gehen, Salamon kommt

Knapp vor Transferschluss geht's bei Meister Austria Wien noch einmal rund: Die Veilchen verleihen Stürmer Rubin Okotie an SönderjyskE nach Dänemark, Außenspieler Marin Leovac geht in die kroatische Liga zu HNK Rijeka und der Slowene Dare Vrsic kehrt heim zu Maribor. Dafür vermeldete der Klub auch eine Neuverpflichtung. Außenspieler Thomas Salamon kehrt von Grödig zurück an den Verteilerkreis, wo er einen Vertrag bis Sommer 2017 samt Option erhält.

Okoties neuer Trainer heißt damit ab sofort Lars Söndergaard, einstiger Austria-, Salzburg-, Innsbruck- und GAK-Trainer. Unter Chefcoach Söndergaard nimmt SönderjyskE in der ersten dänischen Liga aktuell den letzten Tabellenrang ein. Okotie besitzt bei der Austria noch einen laufenden Vertrag bis 2015.

Parits wollte Leovac "nichts verbauen"
Leovac hatte bei den Wienern noch einen bis Sommer 2016 laufenden Vertrag, über die Ablösemodalitäten für den 25-Jährigen wurde offiziell nichts bekannt.

Der in Kroatien geborene Leovac kam in den vergangenen Saisonen nur selten zum Einsatz, er ebnete der Austria mit einem Treffer in der Champions-League-Qualifikation bei Dinamo Zagreb aber den Weg in die Königsklasse. "Er hat hier mit Markus Suttner einen Teamspieler vor sich, der eine verlässliche Größe und ein Fixposten in unserer Mannschaft ist. Wir wollten ihm diese Möglichkeit nicht verbauen", meinte Austria-Vorstand Thomas Parits über den Transfer.

Slowenischer Transferflop kehrt heim
Vrsic war im Sommer 2012 als damaliger slowenischer Teamspieler nach Wien-Favoriten geholt worden, hat sich bei der Austria aber nicht wirklich in den Vordergrund gespielt. In insgesamt 19 Pflichtspieleinsätzen blieb der Spielmacher ohne Torerfolg. In der laufenden Saison kam er auch wegen Knieproblemen nicht ein einziges Mal zum Einsatz.

Salamon bei Austria schon an Bord
Thomas Salamon reiste indes mit der Kampfmannschaft der Wiener Austria bereits zum Testspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Der 25-jährige Salamon absolvierte die Frank-Stronach-Akademie in Hollabrunn. Der Burgenländer spielte danach zunächst für die Austria Amateure, ehe er 2008 zum SV Mattersburg wechselte. 2011 ging er nach Grödig, wo er mitentscheidend für den Aufstieg in die Bundesliga war. Im Herbst zeigte Salamon beim Liga-Neuling mit starken Leistungen erneut auf. Er ist auf der linken Außenbahn variabel einsetzbar.

"Bin überglücklich"
Salamon selbst war nach seiner Rückkehr an den Verteilerkreis "überglücklich. Ich treffe auf viele bekannte Gesichter, ehemalige Team- und Schulkollegen aus Akademie-Zeiten. Ich habe während der letzten Jahre über Umwege viele Erfahrungen sammeln dürfen und bin froh, dass sich der Kreis nun schließt." Der ehemalige Nachwuchsteamspieler ist der dritte Wintertransfer der Austria nach dem Norweger Ola Kamara (Ried) und dem Spanier David de Paula (WAC).

Hosiner bleibt bei den Veilchen
Der angestrebte Auslandstransfer von Philipp Hosiner ist unterdessen auch in der Winterübertrittszeit nicht zustande gekommen. Der 24-jährige Goalgetter bleibt dem regierenden Fußball-Meister zumindest ein weiteres halbes Jahr erhalten. Im Sommer soll ein weiterer Anlauf auf die deutsche Bundesliga unternommen werden, bestätigte Hosiners Berater Wolfgang Rebernig am Freitagabend kurz vor Transferschluss.

Laut Rebernig habe es auch im Winter mehrere konkrete Anfragen gegeben. "Es waren sehr gute Sachen dabei, die sind mit Ende dieser Übertrittszeit aber auch nicht vom Tisch", betonte der Rechtsanwalt. "Zwei bis 2,5 Millionen Euro Transfererlös sind auch im Sommer noch erzielbar." In diesem Bereich soll sich die Forderung der Austria bewegen. Hosiners Vertrag läuft bis Sommer 2015. Die Gültigkeit einer vereinsseitigen Option auf Verlängerung bezweifelt Rebernig.

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