Di, 22. Mai 2018

Aus 1.000 Metern

30.01.2014 10:19

16-Jährige überlebt missglückten Fallschirmsprung

Ein 16-jähriges Mädchen hat Medienberichten zufolge im US-Bundesstaat Oklahoma einen missglückten Fallschirmsprung aus mehr als 1.000 Metern Höhe überlebt. Wie der Nachrichtensender CNN am Mittwoch berichtete, wurde Makenzie Wethington aus Texas in einem Krankenhaus behandelt. "Sie ist ein Wunder", sagte ihr Vater im Interview.

Bei dem Sprung am vergangenen Samstag - dem 16. Geburtstag Makenzies - öffnete sich der Schirm zwar ordnungsgemäß, doch anschließend geriet Makenzie ins Trudeln. Sie schaffte es nicht, ihren Ersatzschirm zu öffnen. Das Mädchen sagte, es habe einen Blackout gehabt.

Aus Geburtstagswunsch wurde ein Albtraum
Laut einem Online-Bericht der Lokalzeitung "The Oklahoman" war es ein Traum der 16-Jährigen, an ihrem Geburtstag zu springen. Das Mindestalter für Fallschirmsprünge liegt in Oklahoma bei 16. Ein Trainer sei im Flugzeug geblieben, ein anderer habe ihr per Funk Anweisungen vom Boden aus gegeben, hieß es Augenzeugenberichten zufolge.

Mädchen spricht und atmet wieder selbstständig
Bei dem Sturz erlitt Makenzie einen Beckenbruch, einen Leberriss und weitere Wirbel- bzw. Knochenbrüche. "Ich dachte, sie würde das nicht überleben", sagte ein behandelnder Arzt. Für keine ihrer Verletzungen seien Operationen nötig, außer möglicherweise an einem gebrochenen Zahn. Die 16-Jährige ist bereits wieder ansprechbar und kann eigenständig atmen. Sie war tagelang an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Ihre Wunden sollten in sechs bis acht Wochen verheilt sein.

Auch nach ihrem Horrorsprung möchte Makenzie wieder Fallschirmsprünge wagen - allerdings nur mehr gemeinsam mit einem erfahrenen Springer, wie sie bereits auf Twitter mitteilte.

Eltern wollen Eventveranstalter verklagen
Die Eltern überlegen nun, den Fallschirmsprung-Veranstalter Pegasus zu klagen. Makenzies Vater kritisierte in einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag, dass seine Tochter vor dem Sprung nicht ausreichend vorbereitet worden sei. Das Unternehmen betonte jedoch, dass ein Training im Ausmaß von sechs Stunden durchgeführt worden sei. Dies entspreche den gesetzlichen Bestimmungen in Texas. Auch der Vorwurf, man hätte Makenzie mit einer fehlerhaften Ausrüstung ausgestattet, wurde zurückgewiesen.

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