Sa, 18. November 2017

OM-D-E-M10

29.01.2014 13:49

Olympus bringt neue Retro-Systemkamera mit WLAN

Unter dem sperrigen Namen OM-D-E-M10 hat der japanische Kamerahersteller Olympus eine spiegellose Systemkamera in Retro-Optik vorgestellt, die sich mittels Handy oder Tablet fernsteuern lässt. Die 16-Megapixel-Kamera kommt Ende Februar in den österreichischen Handel.

Die OM-D-E-M10 wartet mit einem elektronischen Sucher mit 1,44 Millionen Bildpunkten auf, stellt Bilder aber auch auf einem drei Zoll großen, neigbaren Display an der Rückseite dar. Ein Blitz ist an Bord, für stärkere Blitzgeräte steht ein Blitzschuh bereit.

Praktisch: Das Gerät kann über eine App für Smartphones und Tablets ferngesteuert werden. Wie die IT-Website "Golem" berichtet, synchronisieren sich Smartphone und Kamera dabei nicht etwa über NFC, sondern über einen auf dem Handy eingeblendeten QR-Code, den man mit der Kamera abfotografieren muss.

Abstriche bei Autofokus und Bildstabilisator
In Verbindung mit einem 14-42-Millimeter-Objektiv wird die neue Systemkamera ab Ende Februar für rund 800 Euro verkauft, ohne Objektiv kostet sie 600 Euro.

Im Vergleich zu den restlichen Mitgliedern der OM-D-Serie ist die Neuvorstellung damit vergleichsweise preiswert, allerdings verlangt sie dem Nutzer Abstriche beim Autofokus und dem Bildstabilisator ab. Im Gegensatz zu teureren Modellen setzt die OM-D-E-M10 nicht auf fünf, sondern nur auf drei Achsen bei der Bildstabilisierung, und auch der Autofokus ist etwas langsamer als bei den teureren Modellen.

Kreative Aufnahme-Modi an Bord
Olympus positioniert die neue Systemkamera als kompaktes Gerät für Kreative. Spezielle Aufnahmemodi sollen die angepeilte Zielgruppe ansprechen, darunter ein sogenannter "Live Bulb"-Modus, bei dem auf dem Display in Echtzeit angezeigt wird, wie sich ein Bild mit zunehmender Belichtungsdauer verändert. So soll der Nutzer im richtigen Moment die Aufnahme beenden können.

Ein weiterer neuer Modus ist der "Live Composite Modus", bei dem die Kamera aus einer Reihe von Langzeit-Serienaufnahmen eine Strichspuraufnahme errechnet, die beispielsweise den Sternenhimmel abbildet. Das rund 400 Gramm schwere Gerät nutzt SD-Karten und zeichnet neben Fotos auch Full-HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde auf.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden