Sa, 25. November 2017

Nicht ganz geheuer

28.01.2014 11:09

„Iqhwa“ machte erstmals Bekanntschaft mit Schnee

Der jüngste Elefanten-Nachwuchs im Wiener Tiergarten Schönbrunn hört zwar auf den Namen "Iqhwa", was auf Zulu so viel wie "Eis" bedeutet. Der frisch gefallene Schnee im Gehege der grauen Riesen sei dem knapp fünf Monate alten Dickhäuter aber noch nicht ganz geheuer, teilte der Zoo am Dienstag mit. Immerhin ist es Iqhwas erste Begegnung mit der weißen Pracht.

Das Jungtier blieb daher vorsichtshalber in der Nähe seiner Mutter "Tonga" und seiner Schwester. "Immer wieder tauchte sie ihren Rüssel in die weiße Pracht und kostete ein bisschen", sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Iqhwa erhielt übrigens ihren Namen, weil sie mithilfe einer weltweit erstmals erfolgreich eingesetzten Technik gezeugt worden war, bei der tiefgefrorene Samen eines Wildbullen verwendet wurden.

Nach rund einer halben Stunde im Schnee marschierte die Elefantengruppe zurück ins Haus, um sich aufzuwärmen. "Elefanten macht der Schnee nichts aus, solange der Boden nicht eisig ist", erläuterte Schratter.

Verkühlen können sich die Dickhäuter aber trotzdem. "Besonders die großen Ohren sind sehr empfindlich", erklärte die Tiergartendirektorin. Nach der täglichen Dusche müssen die Elefanten deshalb im Winter warten, bis sie ganz trocken sind, bevor sie nach draußen dürfen.

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