Mo, 21. Mai 2018

Modell der Zukunft?

27.01.2014 16:30

Super-Gesundheitszentren als Modell der Zukunft?

Rund um die Uhr geöffnet, Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten und Ordinationshilfen unter einem Dach: Dieses Modell eines "Gesundheitsnetzwerks" schlagen die Sozialversicherungen vor, um Spitäler und Ambulanzen zu entlasten. Bis Juni wird entschieden, ob die neuen Zentren in allen Bundesländern kommen.

Ein wesentlicher Teil der Gesundheitsreform ist, dass es eine neue, zeitgemäße Einrichtung als "erste Anlaufstelle" für alle Patienten geben soll, die sieben Tage lang 24 Stunden am Tag geöffnet wäre. Quasi im "Schichtbetrieb" stehen Ärzte, Physiotherapeuten, Krankenschwestern usw. zur Verfügung. Der Plan sieht vor, dass als erster Schritt bis 2016 in jedem Bundesland zwei dieser Zentren eingerichtet werden.

Diese wären sowohl Anlaufstelle für eine Erstversorgung als auch für die Koordination der weiteren Behandlung zuständig, indem sie die Patienten an den jeweiligen Fachbereich weiterverweisen. Die oberösterreichische Gebietskrankenkasse hat ihr Modell am weitesten ausgearbeitet und ist startklar.

Derzeit ist es so, dass Patienten oft nicht wissen, wer ihre richtige Anlaufstelle ist, es sowohl Doppelversorgungen als auch Lücken gibt. Ziel ist, die teuren - und oft überfüllten - Spitalsambulanzen zu entlasten und dadurch auch die Kostensteigerungen im Gesundheitssystem zu dämpfen.

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