Fr, 20. Oktober 2017

Von wegen 16 GB

27.01.2014 10:35

So viel Speicherplatz bieten Smartphones wirklich

Die Werbung hält nicht, was sie verspricht. Das ist das Ergebnis eines Vergleichstests von tatsächlichen Speicherplatzgrößen bei Smartphones. Denn wie die britische Website "Which" anhand von acht angesagten 16-GB-Modellen aufzeigt, sind viele Geräte bereits ab Werk derart "angestopft", dass dem Käufer nur mehr wenige Gigabyte freien Speichers bleiben.

Als Spitzenreiter im Speichertest erwies sich das iPhone 5C von Apple. Laut "Which" bietet die 16-GB-Variante des Smartphones dem Nutzer 12,6 Gigabyte freien Speicherplatz, das entspricht 79 Prozent. Die Silbermedaille geht an das Android-basierte Nexus 5 von Google, dessen freier Speicher sich auf 12,28 Gigabyte beläuft. Den dritten Stockerlplatz sichert sich das iPhone 5S, das im Gegensatz zur billigeren C-Variante jedoch nur mehr 12,2 Gigabyte freien Speicherplatz bietet.

Am anderen Ende des Rankings tummeln sich das HTC One mini mit nur noch 10,44 Gigabyte freiem Speicher, das G2 von LG mit lediglich 10,37 Gigabyte und – als Schlusslicht – Samsungs Galaxy S4. Von den insgesamt 16 Gigabyte Speicher ist bei dem Smartphone-Flaggschiff der Südkoreaner fast die Hälfte belegt. Nach Betriebssystem, vorinstallierten Apps, Skins und Co. blieben dem Nutzer nur mehr 8,56 Gigabyte (54 Prozent), so "Which".

Die Website warnt allerdings davor, sich der Versuchung hinzugeben und einfach zu den drei bestplatzierten Geräten zu greifen. Denn weder die beiden iPhones noch das Nexus 5 böten die Möglichkeit einer kostengünstigen Erweiterung des Speichers mittels entsprechender Speicherkarte. Das Galaxy S4 biete zwar den kleinsten internen Speicher, könne im Gegenzug aber bereits für rund 40 Euro um 64 Gigabyte Speicher erweitert werden.

"Wenn sich Speicher eines Mobiltelefons so einfach erweitern lässt, spielt der beworbene interne Speicher dann überhaupt noch eine Rolle?", fragen die Tester. "Nun ja, tut er", so die Antwort. Letztlich sei es nicht fair, wenn Kunden nicht den Speicherplatz bekämen, den sie erwarteten oder der ihnen versprochen wurde. Und während es sich vergleichsweise einfach prüfen lasse, ob ein Gerät über einen Speicherkartensteckplatz verfüge, gebe es hingegen kaum Angaben zum tatsächlich frei verfügbaren Speicherplatz bei Smartphones.

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