Sa, 18. November 2017

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27.01.2014 08:57

OÖ: Kater „Rocco“ von Fangeisen schwer verletzt

Fürchterliche Qualen musste der junge Kater "Rocco" ausstehen: Er geriet in das Fangeisen eines Tierquälers und humpelte zwei Tage lang mit der Falle an der Pfote durch Neuhofen an der Krems in Oberösterreich – seine Besitzer machten sich währenddessen große Sorgen, fanden ihn endlich. Ob er wieder gesund wird, ist offen.

"Wir konnten zwei Nächte nicht schlafen, weil wir uns solche Sorgen um unseren Rocco gemacht haben", berichtet Katzenfreund Helmuth Edlbauer (59) aus Neuhofen/Krems. Der zweieinhalbjährige schwarze Kater war den ganzen Donnerstag nicht aufgetaucht – da machte sich das Ehepaar auf die Suche, fragte die Nachbarn in der Siedlung.

Stubentiger geriet in Fangeisen
Und tatsächlich: Ein Bewohner hatte eine Katze gesichtet, und zwar mit einem Metallgegenstand am Fuß. Am nächsten Tag wurde das Gelände mit einem Jagdhund abgesucht: "Das hat dann nur eine Viertelstunde gedauert, bis er den Kater entdeckt hatte. Er hatte sich unter einer Hütte nur 200 Meter von unserem Haus verkrochen und war an einem Balken hängengeblieben", erzählt Edlbauer.

Kater schwer verletzt
Das arme Tier war apathisch und erschöpft: "Ich konnte den Rocco dann ganz leicht ins Auto tragen und zum Tierarzt bringen, er hat sich gar nicht gewehrt, hatte einen richtig dankbaren Blick", so der Besitzer. Der Tierarzt versucht nun, den Kater zu retten. Anfangs konnte er die verletzte Pfote nicht mehr bewegen, was mittlerweile wieder funktioniert. Aber Rocco hat noch weitere Verletzungen, weswegen die nächsten Tage entscheiden werden, ob er eingeschläfert werden muss.

Gefahr für Tiere und Kinder
Sein Katerfreund "Sammy" wäre darüber unendlich traurig, genau wie die Besitzer, die den Streuner gutherzig aufgenommen hatten – und die Tierquälerei anzeigten: "Solche Fangeisen in einer Wohnsiedlung aufzustellen, ist nicht nur für Tiere eine Gefahr, sondern auch für Kinder. Wir müssen hoffen, dass alles wieder gut wird."

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