Sa, 26. Mai 2018

24. Jänner 2014

25.01.2014 21:09

Bennis "Gruß" an Hermann

Vor zwei Jahren war Marcel Hirscher gemeinsam mit Hansi Hinterseer im Wildtierpark Aurach. Auch für den nunmehrigen zweifachen Weltcupsieger ein erstaunliches Erlebnis. Wenn die sonst so scheuen Hirsche und Rehe schon auf der Lichtung auftauchen, sobald sie nur das Geräusch des Autos des früheren Ski- und heutigen Schlagerstars hören. Und ihm zu Scharen förmlich aus der Hand fressen, nachdem sie wenig später seine Stimme hörten.

Heute werden Hirsche nicht nur in der Idylle von Aurach zu sehen sein. Auch im tobenden Rummel am Hahnenkamm. Das Tier ist das Markenzeichen des Hirscher-Fanklubs und hinten auf dessen blauen Anoraks aufgedruckt, die heute das Stadtbild von Kitzbühel dominieren werden. Sie können heute völlig zu Recht mit einen weiteren Podestplatz von Marcel rechnen, während andere seiner Teamkollegen im letzten Slalom vor Bekanntgabe des Olympia-Teams um ihre Chance auf ein Ticket für Sotschi fahren, allen voran Ex-Weltmeister Manni Pranger.

Dass Österreich nun sicher 22 Alpine für die Spiele nominieren kann, wird ihm dabei aber wenig helfen. Gestern bestätigte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum dieses Aufgebot, das wahrscheinlich aus 12 Herren und 10 Damen besteht, endgültig. Und er ist auch fest davon überzeugt, dass Benni Raich trotz seines Nichantretens in Wengen wegen der Rückenprobleme eine Ausnahmegenehmigung für einen Kombi-Start bei Olympia bekommt. Jener Raich, der übrigens Hermann Maier via TV-Interview "ausrichtete", was nach dessen Aussagen über Homosexuellen-Diskriminierung in Russland viele seiner ehemaligen Kollegen denken: "Er hat leicht reden – weil er wäre so und so nicht nach Sotschi gefahren."

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