Sa, 25. November 2017

Fund in Wien

24.01.2014 18:17

3,1 Millionen gefälschte Zigaretten sichergestellt

Getarnte Fabriken, Hunderte Tonnen Tabak – damit produzierte eine Schmugglerbande 55 Millionen gefälschte Zigaretten der Marken Marlboro und Memphis. Kopf der Zigaretten-Mafia, die in der EU einen riesigen Steuerschaden verursacht hat: ein flüchtiger Wiener. Für Österreich waren 8,4 Millionen illegaler Tschick gedacht.

Die internationale Polizeioperation, die dann so erfolgreich verlief, hatte in einer aufgelassenen Fabrikshalle irgendwo in der slowakischen Provinz bei Horny-Bar begonnen. Dort stießen die örtlichen Fahnder auf eine illegale Tschick-Fabrik, die im Minutentakt Tausende Zigaretten vom Stapel laufen ließ.

Schmuggelrouten quer durch ganz Europa
Von diesem Punkt verzweigte sich der blaue Dunst via raffinierter Schmuggelrouten zu Abnehmern in fast ganz Europa. Doch Zug um Zug kamen die Zollfahnder mehrerer Länder (federführend die Österreicher) an einen Abnehmer in Wien: Dort konnten 3,1 Millionen gefälschte Zigaretten der Marken Marlboro und Memphis sichergestellt werden.

Dann ging es Schlag auf Schlag: So wurde in Bayern ein Transporter mit zehn Tonnen Feinschnitttabak gestoppt. Das Nikotin-Rohmaterial sollte auf gleich zwei Produktionsmaschinen in Landgraaf in den Niederlanden zu täuschend echt gefälschten Glimmstängeln perfektioniert werden.

45-jähriger Wiener als Drahtzieher der Bande
Insgesamt wurde eine Bande von 29 Kriminellen zerschlagen. Die Köpfe der Nikotin-Mafia: Deutsche, ein Israeli und als Drahtzieher ein Wiener (45), der noch per Interpol-Haftbefehl gesucht wird.

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