Mo, 20. November 2017

Gericht entschied:

24.01.2014 09:26

Französische Familie darf gezähmten Fuchs behalten

Happy End in einem über Jahre vor mehreren Gerichten ausgetragenen Streit um einen Fuchs: Eine Familie im Südwesten Frankreichs hat per Sondergenehmigung das Recht eingeräumt bekommen, einen gezähmten Fuchs zu behalten. "Darauf haben wir dreieinhalb Jahre gewartet", so die Halterin Anne-Paul Delanes.

Die Familie hatte das Fuchsbaby neben dessen toter Mutter gefunden - und zog es als Haustier groß, ohne eine Genehmigung zum Halten von Wildtieren zu haben. Das Berufungsgericht von Bordeaux verurteilte das Ehepaar Delane im Juni 2013 deswegen zu einer Geldstrafe von 300 Euro und ordnete an, der Familie den Fuchs "Zouzou" wegzunehmen. Es bestätigte damit ein Urteil erster Instanz.

Dem Ehepaar wurde unter anderem vorgeworfen, die Teilnahme an einer Ausbildung zu verweigern, die für das Halten von Wildtieren vorgeschrieben ist. Das Ehepaar zog in dem Rechtsstreit bis vor Frankreichs Obersten Gerichtshof.

Zugleich bemühten sich die Delanes weiter bei den Behörden um eine Genehmigung zum Halten des Fuchses - die schließlich von der Präfektur des Departements Dordogne erteilt wurde. "Er ist sehr verschmust, mehr noch als ein Hund", schwärmte Anne-Paul Delanes über Zouzou. "Wenn er uns sieht, rollt er sich zusammen und stößt Freudenschreie aus." Auch sei der Fuchs "überhaupt nicht aggressiv".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).