Mo, 20. November 2017

Vorrangiges Ziel

23.01.2014 16:33

Strache: „Jede FPÖ-Stimme tut den Eurokraten weh“

Bei der letzten Wahl zum EU-Parlament im Jahr 2009 haben die Freiheitlichen bescheidenst abgeschnitten. Nur 12,7 Prozent der Stimmen und damit Platz 4 hinter ÖVP, SPÖ und Hans-Peter Martin. Diesmal will Heinz-Christian Strache offensichtlich aufs Ganze gehen. Er träumt von einer Verdoppelung der Stimmen und Mandate, wie der FPÖ-Chef im Gespräch mit der "Krone" verriet.

Die "Krone" ließ Strache wissen, dass bei der EU-Wahl im Mai für die Freiheitlichen auch der Kampf um Platz eins möglich sei. Strache: "Jede Stimme für uns tut den Eurokraten weh und wäre ein wichtiges Signal, dass sich die Menschen von der EU nicht mehr alles gefallen lassen."

Diesen Samstag wird Strache beim Neujahrstreffen der FPÖ die EU-Wahl zum vorrangigen Ziel der Blauen für das Jahr 2014 erklären. Die Chancen auf Platz eins stehen nicht zuletzt wegen der Hoppalas des SPÖ-Überraschungskandidaten Eugen Freund nicht schlecht. Zuletzt hatte die FPÖ über Freund gespottet, dass der Quereinsteiger zum Querschläger geworden sei. Zuhilfe kommt den Blauen auch, dass viele Österreicher der EU skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen.

"Vermummungsverbot für Randalierer richtig"
Zum Akademikerball am Freitag meint Strache, dass das Vermummungs- und Platzverbot für "die linksradikalen Randalierer" richtig und notwendig sei. Ausschreitungen der letzten Jahre gegen den Ball hätten ja gezeigt, welche Folgen zu befürchten seien und dass "es immer die Linken sind, die zur Gewalt greifen".

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