So, 19. November 2017

„Nichts zu fürchten“

23.01.2014 15:11

Anna Netrebkos Sohn leidet an Autismus

Schock für Anna Netrebko: Bei ihrem Sohn Tiago, der aus der Beziehung zu Bassbariton Erwin Schrott stammt, wurde Autismus diagnostiziert. Wie es ihr nach dieser Diagnose geht, erzählt die Operndiva jetzt in einer russischen TV-Show. Sie wolle Müttern mit einem ähnlichen Schicksal ein Vorbild sein - denn man habe nichts zu fürchten.

"Ich habe gedacht, das Kind schweigt und schweigt, weil es so viele Sprachen hört", berichtet Anna Netrebko in der russischen TV-Sendung "Pus't govorjat". "Von der Mutter Russisch, vom Vater Spanisch, dazu Englisch, die Sprache, in der wir zu Hause reden. Doch dann bemerkten wir, dass er gar nicht reagiert, wenn wir ihn ansprechen. Und damit fing alles an."

Die Diagnose sei für sie und ihren Ex-Freund Schrott zunächst ein Schock gewesen, erklärt die 42-Jährige weiter. Die Ärzte hätten sie allerdings beruhigt und ihr versichert, dass die Krankheit behandelbar sei. Jetzt müsse sie sich intensiv mit Tiago beschäftigen, so Netrebko weiter. Seit letztem Jahr ist Netrebko von Erwin Schrott getrennt, weshalb Tiago bei ihr in New York lebt und dort eine Integrationsschule besucht.

Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen, das habe für sie jetzt oberste Priorität, berichtet die Operndiva. Vor allem, weil sie anderen ein Vorbild sein möchte: "Ich will Müttern mit autistischen Kindern sagen, dass man nichts fürchten muss. Alles kann bis zu einem normalen Niveau entwickelt werden."

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