Mo, 11. Dezember 2017

Spät, aber doch

23.01.2014 11:47

Schneefall und Kälte: Frau Holle beehrt Österreich

Spät, aber doch hält nun auch in Österreich der Winter Einzug: Die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik prognostizierten am Donnerstag winterliche Temperaturen und Schneefall im gesamten Bundesgebiet.

Umfangreiche und kompakte Bewölkung bringt bereits am Freitag über nahezu allen Landesteilen Schneefall, am häufigsten und teils ergiebig schneit es im Süden. Im Norden und Osten liegt die Schneefallgrenze meist in den Niederungen, zwischen Vorarlberg und der Steiermark können sich in tiefen Lagen aber auch Regentropfen dazumischen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nordost. Die Frühtemperaturen liegen bei minus fünf bis plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei minus zwei bis plus drei Grad.

Am Samstag zieht sich die Störung zurück, inneralpin und nördlich der Alpen hinterlässt sie aber noch einiges an Restbewölkung. Hier schneit es zeitweise auch noch leicht, bis zum Abend wird der Schneefall dann immer seltener. Bis zum Nachmittag lockert es in den meisten Regionen noch auf, sodass sich vielerorts etwas Sonnenschein ausgeht. Um den Alpenostrand bläst lebhafter Nordwest-bis Nordwind, sonst bleibt der Wind schwach bis mäßig. Frühtemperaturen liegen bei minus acht bis minus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei minus drei bis plus fünf Grad.

Von Vorarlberg bis ins niederösterreichische Bergland überwiegen den ganzen Sonntag hindurch dichte Wolken und es ist mit Schneefall und Schneeregen zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt dabei im Westen zwischen 500 und 700 Metern, weiter östlich schneit es bis in tiefe Lagen. Überall sonst ziehen zwar auch einige Wolken durch, zwischendurch zeigt sich aber auch die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Der Wind weht im Westen lebhaft aus West bis Nordwest, sonst ist es nur schwach windig. Frühtemperaturen erreichen frostige minus zehn bis plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen minus fünf bis plus sechs Grad, am wärmsten ist es im Westen.

Am Montag breiten sich von Westen her dichte Wolken mit Regen und Schneefall bis zum Abend auf weite Landesteile aus. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 500 und 700 Metern im Westen, sonst schneit es meist bis in tiefe Lagen. Im Westen kann es in Tälern zunächst jedoch auch zu gefrierendem Regen kommen. Weitgehend trocken bleibt es noch im Süden und Südosten, hier zeigt sich zunächst auch noch kurz die Sonne. Am Alpenostrand bläst mäßiger bis lebhafter Südostwind, sonst ist es nur schwach windig. Frühtemperaturen: minus zehn bis null Grad, Tageshöchstwerte: minus drei bis plus sieben Grad. Am wärmsten ist es erneut im Westen.

Im Westen setzt sich am Dienstag rasch die Sonne durch. Überall sonst halten sich zunächst noch Restwolken oder hochnebelartige Bewölkung, an der Alpennordseite kann es zunächst auch noch unergiebig schneien. Im Tagesverlauf lockert es jedoch generell mehr und mehr auf, durchwegs bewölkt bleibt es lediglich im Südosten. Der Wind weht nur schwach meist aus Nordost bis Südost mit Frühtemperaturen bei minus zehn bis minus ein Grad und Tageshöchstwerten von Ost nach West von minus zwei bis plus sechs Grad.

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