Do, 14. Dezember 2017

Sängerin zerknirscht

20.01.2014 14:14

Rassismus-Vorwürfe gegen Madonna nach Posting

Pop-Queen Madonna in der Klemme: Nachdem die 55-Jährige auf Instagram ein Box-Foto (Bild links) ihres Sohnes Rocco (13) mit dem Wort "Nigga" kommentierte, sieht sich Madonna nun mit Rassismus-Vorwürfen konfroniert. Die Sängerin gibt sich zerknirscht. In letzter Zeit fragt man sich allerdings immer wieder, was Madonna und ihr Nachwuchs eigentlich so treiben...

Erst vor wenigen Wochen hatte Madonna auf Instagram ein Bild von Rocco veröffentlicht, auf dem der 13-Jährige in cooler Manier mit seinen Freunden posiert - in der Hand eine Flasche Whisky. Seine Freunde zeigen stolz ihre Wodkaflaschen (Bild 2). Nachdem sich Madonna dem Vorwurf ausgesetzt sah, sie propagiere Alkoholkonsum durch Minderjährige, ruderte sie kleinlaut zurück: "War nur ein Spaß."

Doch jetzt legt die Queen of Pop noch mal nach: Als Madonna ein Foto ihres Sohnes beim Boxtraining kommentierte, nannte sie den Buben "Nigga" - und löste erneut eine Entrüstungswelle aus. Mittlerweile hat Madonna das Bild gelöscht und eine Entschuldigung gepostet: "Man kann den Gebrauch dieses Wortes nicht verteidigen. Ich benutzte es als Kosewort für meinen Sohn. Vergebt mir."

Welches Vorbild will Madonna sein?
Zwar scheint es auf der Hand zu liegen, dass Madonna keine Rassistin ist. Mit David (8) und Mercy (7) adoptierte sie nicht nur zwei Kinder aus Malawi, 1989 löste das Video zu ihrem Welthit "Like a Prayer" eine der größten Kontroversen der Musikgeschichte aus: Darin wird Jesus als Schwarzer dargestellt, mit dem sich die Sängerin in einem Gotteshaus dem Liebesspiel hingibt. Ihr Sponsor Pepsi Cola ließ sie daraufhin fallen, Kirchenvertreter liefen Sturm.

Dennoch sollte sich die 55-Jährige überlegen, welches Vorbild sie für ihre Kinder sein möchte. Die Verwendung von rassistischen Ausdrücken und die Verharmlosung von Alkohol könnten jedenfalls gerade bei Teenagern schnell einen falschen Eindruck hinterlassen.

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