Mo, 21. Mai 2018

So schützen Sie sich

22.01.2014 16:47

Die fünf größten Giftfallen in unserem Alltag

Das ganze Leben ist Chemie - diese Erkenntnis ist wenig überraschend. Im täglichen Leben sind wir über 80.000 verschiedenen Chemikalien ausgesetzt. Natürlich sind nicht alle diese Stoffe gesundheitsschädlich, einige von ihnen können allerdings sehr wohl Allergien, Hormonstörungen oder sogar Krebs hervorrufen. Wir haben für Sie die fünf größten Giftfallen im Alltag aufgestöbert und zeigen Ihnen, wie Sie damit umgehen können.

Giftfalle Nummer 1: Lacke
Do it yourself ist Trend an der Heimwerkerfront. Dennoch sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie einen alten Tisch, Kasten oder Sessel mit Lacken auf neu trimmen wollen. Denn in vielen Lacken sind Lösungsmittel, Weichmacher und Konservierungsstoffe enthalten, die ätzend wirken und recht schnell die Atemwege angreifen. Jahrelang verwendet, können sie sogar Krebs auslösen.

Achten Sie deshalb schon beim Kauf darauf, ob der Lack mit einem X oder einem Totenkopf gekennzeichnet ist. Sollte das der Fall sein, verrichten Sie Ihre Bastelarbeiten lieber im Freien – oder wenigstens bei geöffnetem Fenster. Am besten ist jedoch, Sie verzichten generell auf Lacke, die die giftigen Lösungsmittel enthalten.

Giftfalle Nummer 2: Importiertes Obst und Gemüse
Mit Obst und Gemüse haben Sie immer etwas Gesundes am Tisch? Weit gefehlt! Besonders importiertes Obst und Gemüse kann krank machen. Denn Paprika, Feigen oder Erdbeeren sind vielfach mit Pestiziden belastet und können sehr hohe Giftmengen aufweisen. Erschreckende vier Prozent aller in der EU zugelassenen Pestizide gelten als krebserregend, andere schädigen Nerven, greifen die Leber an oder beeinflussen den Hormonhaushalt.

Freilich kommt es auch immer darauf an, welche Mengen Sie von dem mit Pestiziden verseuchten Obst und Gemüse zu sich nehmen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte jedoch auf Bio-Produkte zurückgreifen und saisonal einkaufen. Und Obst und Gemüse vor dem Verzehr natürlich immer gründlich waschen!

Giftfalle Nummer 3: Lippenstifte
Rote Lippen soll man küssen - doch sie können Fruchtbarkeitsstörungen und Brustkrebs hervorrufen. Denn fast jedes dritte Kosmetikprodukt weist Inhaltsstoffe auf, die hormonell wirksam sind. Vor allem teure Produkte sind bei den gesundheitsschädlichen Stoffen an vorderster Front. Billigere Eigenmarken haben hingegen bei Tests besser abgeschnitten. Auch der Umstieg auf Naturkosmetik kann helfen, die Gefahr zu minimieren.

Giftfalle Nummer 4: Billig gekaufte Böden
PVC-Boden ist zwar billig, aber auch voller Weichmacher. Sogenannte Phtalathe werden an die Luft abgegeben und können eingeatmet werden. So wirken sie jahrelang auf unser Hormonsystem. Besser: versiegelte Parkettböden, Laminat oder Dielenböden. Sie sind zwar teurer, dafür auch aber auch nicht gesundheitsschädlich.

Giftfalle Nummer 5: Konserven und PET-Flaschen
Damit Kunststoffe lange haltbar, durchsichtig und leicht werden, werden sie mit dem Weichmacher Bisphenol A versetzt. In PET-Flaschen, Plastikdosen und auf der Innenseite von Konservendosen lauert diese Chemikalie – und wir nehmen sie mit unseren Nahrungsmitteln auf. In zahlreichen Studien ist bereits belegt, dass Bisphenol A Unfruchtbarkeit sowie Brustkrebs verursacht, der Stoff wird zudem mit Übergewicht in Verbindung gebracht. Die Lösung: Kaufen Sie keine Plastikflaschen, keine Konservendosen und keine abgepackten Lebensmittel!

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