Sa, 26. Mai 2018

Großes, böses Rennen

17.01.2014 16:54

Biker-Präsenz auf der Messe: Erzbergrodeo-Kick-off

Die Ferienmesse Wien hat mehr zu bieten, als viele wissen – vor allem für Motorrad-Freaks. Nicht nur, dass KTM mit einem Stand vertreten ist (Superduke R inklusive), das Erzbergrodeo hat einen riesigen Stand inklusive Offroad-Parcours in Halle B und feierte Kick-off mit einer Fahrkunst-Demonstration von Enduroathlet Dieter Rudolf.

Erzbergrodeo-Mastermind Karl Katoch und sein Team gaben einen Ausblick auf die diesjährige Jubiläumsausgabe von 29. Mai bis 1. Juni 2014, deren Startliste wie jedes Jahr auch diesmal im Handumdrehen voll war. "Wir stehen jedes Jahr vor der gewaltigen Herausforderung, ein Gelände von 770 Hektar Größe zu bewirtschaften. Dazu wird eine Kleinstadt für 6.000 Bewohner und bis zu 45.000 Besucher direkt am Erzberg aufgebaut", so Organisationsleiter Mark Schilling. Die Veranstaltung hat sich vom Special Interest Event längst zu einem Motorsportspektakel für die ganze Familie entwickelt.

Dabei hat alles ganz klein als Idee von ein paar Freunden angefangen. "Wir haben 1995 mit knapp 200 Teilnehmern begonnen, fünf Jahre später wurde bereits die 1000er Schallmauer am Erzberg durchschritten", berichtet Karl Katoch.

Heute ist das Ganze auch ein Medienspektakel. "Alleine 2012 wurden weltweit 255 Stunden Filmmaterial über das Erzbergrodeo auf Fernsehsendern in aller Welt ausgestrahlt. In den USA alleine erreicht das Erzbergrodeo über das NBC-Network beeindruckende 110 Millionen Haushalte", erklärte Schilling. Das Erzbergrodeo bringt jährlich an die 2.000 Athleten von allen Kontinenten und Zigtausende Besucher in die sonst eher ruhige Urlaubsregion rund um den steirischen Erzberg.

Das Stecken der Strecke für den "Red Bull Hare Scramble", das Hauptrennen des Erzbergrodeo, ist alljährlich eine besondere Herausforderung für Streckenbauchef Hans Werth und seine Leute: "Der der Erzberg ist immer noch ein aktives Bergbaugebiet. Der Berg "lebt" und verändert sein Gesicht, zusätzlich entwickelt sich das Niveau der Fahrer enorm schnell. Die Schwierigkeit der Rennbewerbe steigt daher gleichmäßig mit dem fahrtechnischen Level der Teilnehmer. Beim Streckenbau vertrauen wir auf eine erfahrene und enorm ortskundige Crew, die in enger Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitsexperten für die Balance zwischen enormer sportlicher Herausforderung und größtmöglicher Sicherheit der Teilnehmer sorgt."

Das Rennen sollte man live gesehen haben. Wer nicht selbst kommen kann oder will, dem bleibt die Live-Berichterstattung bei ServusTV.

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