Mi, 18. Oktober 2017

Drei Festnahmen

16.01.2014 09:31

Hunderte Opfer bei Betrug mit Billig-Smartphones

Die deutsche Polizei hat drei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, via Internet Hunderte gutgläubige Käufer von Smartphones betrogen zu haben. Die Geschädigten erhielten entweder keine Ware oder ein billiges Plagiat. Seit Anfang Dezember wurden mehr als 500.000 Euro auf ein Konto in die Türkei transferiert, so die Kölner Polizei. Auch Österreicher sollen unter den Opfern sein.

Laut "Watchlist Internet" wurde der Betrug über die Scheinfirma "Communications & Co GmbH" mit Sitz in Wien abgewickelt.

Der Kölner Polizei zufolge hatten die Täter über die mittlerweile nicht mehr verfügbare Webseite christmashandy.com aktuelle Smartphone-Modelle zu einem außergewöhnlich günstigem Preis angeboten. Über einen Strohmann wurde ein Konto bei einer Bank in Köln eröffnet, das als Bankverbindung für die Homepage diente.

Frau und zwei Männer festgenommen
Nachdem eine erste Anzeige vorlag, veranlassten die Beamten eine Sperrung des Kontos und sicherten so mehr als 100.000 Euro. Vergangen Freitag nahm die Polizei drei Verdächtige in Köln fest: eine 39-jährige Frau, einen 31-jährigen türkischen Staatsbürger und einen 50 Jahre alten Griechen. Die Verdächtigen befinden sich in Haft.

Die Polizei geht von mehr als 600 Geschädigten in Deutschland sowie im europäischen Ausland aus. Auch Österreicher dürften unter den Opfern sein. Die Kölner Polizei bittet Personen, die bei der Firma ein Handy gekauft haben und getäuscht wurden, unverzüglich Anzeige zu erstatten.

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