Di, 17. Oktober 2017

Ruhe eingekehrt

15.01.2014 16:15

Zustand von Michael Schumacher unverändert

Nur noch vereinzelt machen Skifahrer an der Unglücksstelle im Skigebiet von Meribel Halt, und auch am Krankenhaus im rund 120 Kilometer entfernten Grenoble herrscht wieder weitgehend Normalität. Es ist Ruhe eingekehrt um den schwer verletzten Michael Schumacher. Genau dazu hatte die Ehefrau des Ex-Formel-1-Stars vor über einer Woche unmissverständlich aufgerufen. Neuigkeiten über den Gesundheitszustand des Deutschen gibt es seit Längerem nicht mehr.

Das letzte offizielle Statement zu Schumachers Zustand datiert vom 6. Jänner, drei Tage nach seinem 45. Geburtstag. "Der klinische Zustand von Michael Schumacher wird als stabil angesehen und kontinuierlich beaufsichtigt. Das zuständige Ärzteteam unterstreicht jedoch, dass es nicht aufhören wird, die Situation von Michael als kritisch zu betrachten", hieß es damals in einer Stellungnahme vom Krankenhaus. Am Abend jenes Tages verwies Managerin Sabine Kehm noch einmal auf das Bulletin, nachdem Meldungen laut geworden waren, Schumacher sei außer "akuter" Lebensgefahr.

Nur bei signifikanten Veränderungen Bekanntmachungen
Seit Beginn der Behandlung verwiesen sie und auch die Mediziner zudem immer wieder darauf, dass nur bei signifikanten Veränderungen von Schumachers Situation mit weiteren Bekanntmachungen zu rechnen sei. Sie betonten ebenfalls mehrfach, dass medizinische Details wie mögliche Scans oder auch Operationen nicht mehr bekannt gegeben würden. Zum einen wegen des Arztgeheimnisses, zum anderen zum Schutz der Privatsphäre.

Niemand kann derzeit sagen, wann Schumacher womöglich aus dem künstlichen Koma geholt wird. Geschweige denn, wie es dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister dann gehen könnte. Spekulationen verbieten sich angesichts der Schwere der Kopfverletzungen ohnehin. Seit dem 29. Dezember, dem Tag des Unfalls mit den schrecklichen Folgen, liegt Schumacher im künstlichen Koma.

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