Mi, 22. November 2017

Olympia-Ticket fix

12.01.2014 18:06

Snowboarderin Dujmovits in Gastein Zweite

Julia Dujmovits hat am Sonntag als Zweite im Parallelslalom der Snowboarder in Bad Gastein den ersten Stockerlplatz im Olympiawinter und damit auch das Olympia-Ticket geholt. Von den ÖSV-Herren schaffte es nur Benjamin Karl ins Viertelfinale. Dort war für den letztlich siebentplatzierten Niederösterreicher gegen Simon Schoch Endstation.

Im Gegensatz zu Freitag wurde am Sonntag im Finale mit Re-Run-System gefahren, auch bei Olympia in Sotschi bekommen die Boarder diese zweite Chance. Pech hatte diesmal allerdings Andreas Prommegger. Der Zweite vom Freitag war trotz Bestzeit im zweiten Lauf als 17. hauchdünn schon in der Qualifikation ausgeschieden. Im vierten Parallelrennen der Raceboarder kam damit erstmals kein Österreicher auf das Podest.

Die Kastanien aus dem Feuer holte Dujmovits, die sich u.a. gegen die deutsche RTL-Weltmeisterin Isabella Laböck durchsetzte und sich erst im Finale der Schweizerin Patrizia Kummer, die mit ihrem zweiten Sieg in Folge auch die Weltcupkugel gewann, geschlagen geben musste. "Dieses Ergebnis baut mich natürlich mit Blickrichtung auf Olympia in Sotschi extrem auf", freute sich die 26-jährige Burgenländerin.

Benjamin Karl bleib im dritten und letzten Parallelslalom dieser Weltcupsaison lediglich Platz sieben. Der vierfache Weltmeister stellte zumindest fest, dass er nun auch im "Wannenfahren" konkurrenzfähig ist. "Auch da habe ich jetzt das Zeug mit den Schnellsten mitzufahren", sagte er. Der Sieg bei den Herren ging erstmals an den für Russland startenden US-Fahrer Vic Wild, die Kugel an den Tagesfünften Sylvain Dufour (FRA).

Siegfried Grabner wurde groß gefeiert
Groß gefeiert wurde auf der Bucheben Siegfried Grabner. Die 38-jährige Snowboard-Ikone belegte beim letzten Weltcup-Heimauftritt Platz 13, danach gab es für den Kärntner Gratulationen und die Ehrenbürgerschaft in Bad Gastein. "Freude und Wehmut haben sich die Waage gehalten", sagte Ex-Weltmeister Grabner, der nach über 20 Jahren im Snowboardsport aufhört. Die letzte Olympiachance gibt es beim Parallel-Riesentorlauf in Rogla.

Weniger gut als bei den Raceboardern in Salzburg lief es für die ÖSV-Vertreter beim Weltcup-Doppel der Crosser in Andorra. Alessandro Hämmerle zog sich am Sonntag im Achtelfinale einen doppelten Mittelfußknochenbruch zu. Das ist die bereits dritte schwere Verletzung im rot-weiß-roten SBX-Lager, nachdem bereits im Dezember sein Bruder Michael Hämmerle einen Kreuzbandriss erlitten und Markus Schairer seine linke Schulter schwer lädiert hatte.

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