Do, 24. Mai 2018

Julie Gayet

11.01.2014 11:18

Diese schöne Blondine verdreht Hollande den Kopf

Julie Gayet gilt als diskrete Schauspielerin ohne besonderen Hang zur öffentlichen Selbstdarstellung. Am Freitag allerdings zierten ihre Fotos die Titelseite des berüchtigten Klatschmagazins "Closer": Unter der Überschrift "Die geheime Liebe des Präsidenten" berichtete das Magazin über eine angebliche Liebesaffäre Gayets mit Frankreichs Staatschef François Hollande (siehe Story in der Infobox). Auf einen Schlag steht die 41-Jährige, die trotz ihrer Rollen in mehr als 70 Filmen außerhalb Frankreichs kaum bekannt ist, nun im Rampenlicht.

Doch wer ist die Frau, die "Monsieur le Président" angeblich den Kopf verdreht? Die Fotos im "Closer" zeigen die dunkelblonde, schlanke Schauspielerin mit den feinen Gesichtszügen an der Eingangstür eines Wohnhauses im eleganten achten Pariser Bezirk - einen Steinwurf vom Elysee-Palast entfernt, wo Hollande seine Amtsgeschäfte führt. Die Bildunterschrift: "Sie wartet auf ihn, das Telefon griffbereit, das Herz pochend." In einer Wohnung im vierten Stock des Hauses soll Gayet seit dem Sommer 2013 heimlich immer wieder die Nächte mit dem mächtigsten Mann Frankreichs verbringen, der offiziell mit der Journalistin Valerie Trierweiler liiert ist.

Schon zuvor hatte es im Internet Gerüchte über eine Liebesaffäre der attraktiven Schauspielerin mit dem Präsidenten gegeben. Im März vergangenen Jahres erstattete Gayet, die aus einer früheren Beziehung mit dem argentinischen Schriftsteller und Drehbuchautor Santiago Amigorena zwei Kinder hat, Anzeige gegen Unbekannt wegen "Verletzung der Privatsphäre". Ihr Anwalt wies die Gerüchte damals als "ohne jede Grundlage" zurück.

Gayet in Wahlwerbespot für Hollande
Dass Gayet politisch hinter Hollande steht, ist bekannt. Die Schauspielerin trat 2012 in einem Wahlwerbesport für den sozialistischen Präsidentschaftsbewerber auf, pries ihn dort als "bescheiden" und "großartig". Sie machte sich auch für die Einführung der Homo-Ehe stark, eines von Hollandes Wahlversprechen. Zudem unterstützt sie die Sozialistin Anne Hidalgo, die im März Bürgermeisterin von Paris werden will.

Gayet, am 3. Juni 1972 in Suresnes bei Paris geboren, lernte das Schauspielhandwerk unter anderem in London bei Jack Waltzer vom legendären Actors Studio. Sie besuchte später die Schule des Zirkus Fratellini und lernte Gesang, parallel zu ihrer künstlerischen Ausbildung studierte sie Kunstgeschichte. Ihre Filmkarriere begann sie 1993 mit kleineren Rollen in den Filmen "Die kleine Apokalypse" von Costa-Gavras und "Drei Farben - Blau" von Krzysztof Kieslowski. Bekannt wurde sie mit der Romantik-Komödie "Delphine 1, Yvan 0". Für ihre Rolle einer jungen Prostituierten in dem Drama "Select Hotel" wurde sie 1997 mit dem Romy-Schneider-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Zuletzt spielte Gayet in dem Film "Quai d'Orsay", einer Komödie über die französische Diplomatie, und in "Les Ames de Papier" des belgischen Regisseurs Vincent Lannoo, der derzeit in Frankreich im Kino läuft. Gayet wirkt auch immer wieder in Fernsehproduktionen mit, in der Arte-Serie "Odysseus" verkörperte sie im vergangenen Jahr Helena von Troja.

Auch als Regisseurin erfolgreich
Auf immer die gleichen Rollen wollte sich Gayet nie festlegen lassen, stets suchte sie nach neuen Herausforderungen. "Was ich an diesem Beruf mag, ist es, verschiedene Welten zu betreten", sagte sie einmal. Längst steht die 41-Jährige aber nicht mehr nur vor der Kamera: 2007 gründete sie die Produktionsfirma Rouge International - eine "logische Folge" ihrer Tätigkeit als Schauspielerin, wie sie sagte. Vergangenes Jahr führte sie in einem Dokumentarfilm über Regisseurinnen dann auch selbst Regie.

Die Regie über ihr eigenes Leben droht Gayet nun aber zu entgleiten. Als "Frau, die der Präsident heimlich liebt", wie es der "Closer" schreibt, dürfte Gayet nun für längere Zeit nicht mehr nur als Schauspielerin für Aufmerksamkeit sorgen - sondern in erster Linie als die angebliche Geliebte von Frankreichs Staatschef.

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