Sa, 26. Mai 2018

Gesund oder nicht?

13.01.2014 11:50

Was am Hype-Getränk Smoothie wirklich dran ist

Smoothies sind bei vielen gesundheitsbewussten Menschen gerade das Thema: Mit nur einem Glas am Tag soll man seinen Bedarf an wichtigen Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen abdecken können – ganz nach dem Motto "Trink dich gesund". Doch was steckt wirklich drin?

Keine halben Sachen: Anders als bei herkömmlichen Fruchtsäften werden im Smoothie ganze Früchte verarbeitet, lediglich Schale und Kerne werden zuvor entfernt. Das so entstandene Fruchtpüree wird im weiteren Verlauf mit Saft vermengt, um die für Smoothies geschmeidig-cremige Konsistenz zu erreichen. Sie können nach Gusto selbst gemixt werden und sind in fast jedem Supermarkt zu finden. Da sie pasteurisiert wurden, müssen Smoothies kühl gelagert werden und nach dem Öffnen innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht werden.

Gesund, aber kein Ersatz für frisches Obst
Besonders angesagt sind aktuell sogenannte Green Smoothies. Hier wird Obst meist mit grünem Blattgemüse kombiniert, wie etwa Rucola oder Spinat. Neben essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien sowie Antioxidantien verfügen viele Gemüsesorten auch über einen hohen Anteil an Bitterstoffen. Diese sorgen u.a. für eine gesunde Darmflora, stärken die Abwehrkräfte und helfen sogar beim Abnehmen. Dank ihrer antioxidativen Eigenschaften sind sie darüber hinaus sogar ein natürliches Anti-Aging-Mittel für die Haut.

Doch Experten sind sich einig: Smoothies sind zwar eine gelegentliche Alternative, aber kein gleichwertiger Ersatz für frisches Obst und Gemüse, denn durch die Verarbeitung, insbesondere bei der Pasteurisierung, gehen zu viele wichtige Nährstoffe verloren. Meist wird außerdem die Schale nicht verarbeitet, doch gerade sie enthält die wertvollsten Nährstoffe.

Augen auf bei der Auswahl
Wer sich dennoch für den frei verkäuflichen flüssigen Fruchtgenuss entscheidet, sollte einige Hinweise beachten. So sollte der Anteil an püriertem, vorzugsweise frischem, ganzem Obst und Gemüse bei mindestens 50 Prozent liegen. Dieses enthält nämlich einen höheren Vitaminanteil als Konzentrate oder Fruchtmark. Auf Zucker-, Farb-, Konservierungs- sowie sämtliche Aromastoffe sollte hingegen ganz verzichtet worden sein.

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