Di, 22. Mai 2018

Nach Graböffnung

10.01.2014 16:01

Untersuchung bestätigt: Knochen nicht von Peggy

Nach der Durchsuchung eines Grabes im Fall Peggy hat die rechtsmedizinische Untersuchung bestätigt, dass keine Knochen eines Kindes darin waren. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth am Freitag mit.

Das neun Jahre alte Mädchen war 2001 im oberfränkischen Lichtenberg spurlos verschwunden. Die Ermittler hatten das Grab einer 81 Jahre alten Frau geöffnet, die zwei Tage nach Peggys Verschwinden beerdigt worden war, weil sie es für möglich gehalten hatten, dass die Leiche der Schülerin mit in dieses Grab gelegt worden sei.

Schon kurz nach der Exhumierung am Mittwochmorgen hatte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel gesagt, es sei so gut wie auszuschließen, dass Peggy dort vergraben wurde.

Von Peggys Leiche fehlt somit weiter jede Spur. Als Mörder des Mädchens war 2004 der geistig behinderte Ulvi K. verurteilt worden, doch immer wieder wurden Zweifel an seiner Schuld laut. Das Landgericht Bayreuth ordnete vor Kurzem die Wiederaufnahme des Falls an.

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