Sa, 18. November 2017

Snowboard-Weltcup

10.01.2014 15:10

Andi Prommegger Zweiter in Bad Gastein

Für den Sieg hat es um 0,08 Sekunden zwar knapp nicht gereicht, Andreas Prommegger (im Bild ganz links) hat als Zweiter des Snowboard-Parallelslaloms in Bad Gastein aber einmal kräftig durchatmen können. Die Olympia-Qualifikation ist für ihn ebenso mit einem Bein geschafft wie für Marion Kreiner, die am Freitag bei den Damen Dritte wurde. Die Siege gingen an den Deutschen Alexander Bergmann und die Schweizerin Patrizia Kummer.

Nach den Rängen 13 und zehn beim Weltcupauftakt Mitte Dezember in Carezza (Italien) war der Salzburger Prommegger mit ungutem Gefühl in den Jahreswechsel gegangen. "Deshalb verspüre ich heute Erleichterung und Freude zugleich. Es war wirklich keine leichte Zeit. Ich bin zwar in Carezza nicht schlecht gefahren, aber das war von den Ergebnissen her nicht das, was ich mir vorstelle. Vor allem im Olympiajahr - und mit dem neuen Format, wo sich alles viel mehr durchmischt", sagte der 33-Jährige.

Prommegger: "Es war ein gelungener Tag"
"Es waren auch in den ersten Rennen Leute vorne, mit denen man nicht unbedingt rechnen musste. Und heute hatten wir einen Überraschungssieger. So gesehen bin ich sehr froh, dass ich vorne mit dabei bin. Für den Sieg hat es knapp nicht gereicht, das Glück war aber trotzdem auf meiner Seite, ich hatte knappe Vorsprünge und bin einmal zeitgleich aufgestiegen. Es war ein gelungener Tag, auf den ich sehr, sehr stolz sein kann", meinte Prommegger, der als Titelverteidiger nun Zweiter in der Parallel-Wertung ist.

Kreiner: "Das Format ist noch gewöhnungsbedürftig"
Zufrieden war auch Kreiner, die das Rennen um Platz drei gegen die Russin Jekaterina Iljuschina für sich entschied. "Das Format ist noch gewöhnungsbedürftig für mich, die Laufauswahl ist manchmal relativ schwierig, weil man nicht weiß, wie sich ein Kurs während des Fahrens ändert", sagte die Steirerin, die in dem Rennen um den Podestrang noch kurzfristig ihre vorgefasste Meinung geändert und damit recht gehabt hatte. Sie schaue viel mehr zu als bei Rennen mit Rücklauf und frage auch bei den Herren nach. "Ich bin ja keine Gegnerin für sie, sie sagen mir dann ehrlich ihre Meinung."

Bereits im Achtelfinale gescheitert waren Julia Dujmovits (Zwölfte), Ina Meschik (13.) und Sabine Schöffmann (14.). Bei den Herren wurde Sebastian Kiesliger starker Vierter, Lukas Mathies kam auf den fünften Rang. Im Achtelfinale Endstation war für Siegfried Grabner und Benjamin Karl, die mit den Rängen zehn bzw. 13 vorliebnehmen mussten.

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