Mi, 13. Dezember 2017

Bernhardiner "Barry"

10.01.2014 08:39

Legendärer Rettungshund bekommt eigene Ausstellung

Er soll mit einem Schnapsfässchen um den Hals mindestens 40 Menschen vor dem Tod in Schnee und Eis bewahrt haben: Künftig wird der legendäre Schweizer Lawinenrettungshund "Barry" mit eigener eigenen Dauerausstellung gewürdigt - 200 Jahre nach seinem Ableben. Eröffnet wird die Schau über Leben und Wirken des Bernhardiners am 13. Juni, so das Naturhistorische Museum Bern.

Bisher gab es dort nur eine Vitrine mit dem ausgestopften Original-Barry. Die neue Ausstellung werde die vielen Legenden aufgreifen, die sich um den vierbeinigen Bergretter rankten, sagte Barry-Experte Marc Nussbaumer. Sie werde zugleich zeigen, was dabei Realität und was Mythos sei.

Der Bernhardinerhund lebte Anfang des 19. Jahrhunderts auf dem Alpenpass Großen Sankt Bernhard. Mönche des dortigen Hospizes waren mithilfe von Hunden im Einsatz, um Verunglückte zu retten. Barry wurde durch Soldaten Napoleon Bonapartes berühmt, denen er das Leben rettete. Die Geschichte mit dem Schnapsfässchen dürfte allerdings Legende sein - historisch belegt ist sie jedenfalls nicht. Barry starb 1814 in Bern an Altersschwäche, zwei Jahre zuvor hatten ihn die Mönche dorthin in den Ruhestand geschickt.

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