Do, 23. November 2017

Anzeige nicht genug

09.01.2014 13:10

Streit um geklaute Geldbörse endet mit Messerstich

Der Streit um eine gestohlene Geldbörse in einem Wettbüro am Franz-Jonas-Platz im Wiener Bezirk Floridsdorf hat Mittwoch früh ein blutiges Ende genommen. Dem Bestohlenen reichte es offenbar nicht, dass der Verdächtige von der Polizei angezeigt wurde - vielmehr lauerte er dem Mann auf, näherte sich von hinten und stach ihm mit einem Messer in den Rücken. "Er wurde lebensgefährlich verletzt", berichtete Polizeisprecher Roman Hahslinger.

Gegen 5 Uhr meldete sich ein Gast des Wettbüros bei der Exekutive und berichtete den Beamten, dass ihm die Geldbörse gestohlen worden war. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, übergab ein weiterer Gast den Männern auch tatsächlich die geklaute Brieftasche - sie war allerdings leer. Der Verdächtige wurde angezeigt, kurz danach verließen sowohl Polizei als auch Bestohlener, der 46-jährige Beli B., das Wettlokal.

Die Anzeige gegen den mutmaßlichen Dieb dürfte dem Mann nicht genug gewesen sein - er sann auf Rache. So lauerte der 46-Jährige dem Mann unweit des Lokals auf, zückte ein Messer und stach es ihm in den Rücken. Das Opfer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und brach auf dem Gehsteig zusammen.

Zeugen, die die Tat beobachtet hatten, alarmierten die Einsatzkräfte und konnten zudem eine genaue Personenbeschreibung des Täters liefern. Der 46-Jährige wurde festgenommen, die Tatwaffe bei ihm sichergestellt. B. ist geständig, er dürfte bei der Tat allerdings betrunken gewesen sein. "Das waren sie alle", meinte Hahslinger.

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