Sa, 25. November 2017

Natur im Sinn

08.01.2014 08:27

Verein setzt sich für Nationalpark Hohe Tauern ein

Der Erhalt dieses Stückes unberührter Natur liegt ihnen am Herzen: Deshalb setzen sich die "Freunde des Nationalparks Hohe Tauern" seit 20 Jahren für dieses größte Schutzgebiet in Österreich ein, das sich auf die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol erstreckt. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Zehn Millionen Euro haben sie seit 1993 aufgebracht, um Projekte zu finanzieren.

"Ohne unsere Gönner und deren finanzielle Hilfe wären viele Vorhaben nicht durchführbar. Die Mittel von Bund und Land würden dafür nicht ausreichen", erklärt Nationalpark-Direktor Peter Rupitsch, seit der ersten Stunde Geschäftsführer der "Freunde". Deren Verein wurde vor 20 Jahren von Klaus J. Jacobs gegründet.

Mit Hilfe von mehr als 3.000 Gönnern aus Wirtschaft und Politik konnte unter anderem der Bartgeier angesiedelt, das Rotsternige Blaukehlchen geschützt und die Urforelle wieder eingesetzt werden. Rupitsch: "Die Liste der durchgeführten Projekte ist lang. Zu den herausragendsten Initiativen zählen die Beobachtungswarte, die Wasser- und die Klimaschule."

In weitere Forschungsprojekte eingebunden waren unter anderem auch Murmeltiere, Spinnen, Weberknechte, Libellen, Schmetterlinge – und die stolzen Steinböcke. Rupitsch: "Einige von ihnen haben einen Sender verpasst bekommen. Derzeit wird gerade die Genetik dieser Tiere mit den mächtigen Hörnern erforscht." Neuer Präsident der "Freunde" ist übrigens Karl Stoss, Generaldirektor von Casino-Austria, der die Funktion von Werner Wutscher übernommen hat.

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