Mi, 22. November 2017

Drama in Australien

30.12.2013 08:51

Hund bei Flug gestorben: Halter verklagt Airline

Sharn Quaterman aus Australien wollte mit seiner Bulldogge "Charlie" von Perth zur Gold Coast in Queensland fliegen. Doch der zweijährige Rüde sollte sein Ziel nicht lebendig erreichen: Nachdem die Transportgesellschaft die Reisebox beim Verladen zu lange auf dem heißen Rollfeld stehen gelassen hatte, verendete Charlie qualvoll an einem Hitzschlag. Quaterman verklagt jetzt die Fluggesellschaft.

Umgerechnet 607 Euro hatte der Australier Sharn Quaterman für den Transport seiner geliebten Bulldogge Charlie bezahlt, wie er dem Nachrichtenportal "Perth Now" erzählte. Am Abend des Fluges hatte es rund 40 Grad - deshalb habe er seinem Hund vor dem Start noch ausreichend zu trinken gegeben, so Quaterman. Er übergab die Transportbox mit dem zweijährigen Rüden an die Airline und damit an die Tiertransport-Gesellschaft Jetpets - doch Charlie sollte sein Ziel nie erreichen.

Auf dem Rollfeld "vergessen"?
Nach der Landung sagte man Sharn Quaterman am Telefon, dass sein Hund während des Fluges gestorben sei. Der Rüde verendete qualvoll an einem Hitzschlag, nachdem man seine Transportbox offenbar zu lange auf dem heißen Rollfeld stehen gelassen hatte - zu dieser Theorie kam eine Tierärztin, die auf Wunsch des Besitzers sofort eine Autopsie durchführte. Sie beschrieb die Lungen des Hundes als "kollabiert und zusammengeschrumpft".

Fall soll untersucht werden
Quaterman ist fassungslos und hat deshalb die Fluggesellschaft Virgin Australia und Jetpets auf umgerechnet 16.200 Euro Schadensersatz verklagt. Sein Vorwurf: Die Unternehmen sollen am qualvollen Tod seines Hundes schuld sein. Während das Tiertransportunternehmen auf seinen Anwalt verwies, kündigte eine Virgin-Australia-Sprecherin an, dass der Fall untersucht werde. Sharn Quatermans Anwalt erklärte, dass solche Unternehmen Tiere nicht wie Gegenstände behandeln dürften.

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