Mo, 21. Mai 2018

"Ich bin gelandet"

29.12.2013 15:57

Fans feiern "Eddie the Eagle" in Oberstdorf

Englands Skisprung-Legende "Eddie the Eagle" ist bei einem Show-Wettkampf vor dem Auftakt der Vierschanzentournee von den Fans gefeiert worden. Der 50-Jährige hatte unter seinem bürgerlichen Namen Michael Edwards 1988 bei den Olympischen Winterspielen in Calgary weltweite Popularität erlangt. Er trat am Sonntag auf einer Mini-Schanze gegen mehrere Kinder an.

"Es war gut. Ich bin gelandet und habe mir nichts gebrochen. Das ist positiv", erklärte er lächelnd. Ursprünglich hatte Edwards als Vorspringer beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen vom Bakken gehen wollen. Doch der Weltverband FIS stoppte das Vorhaben aus Sicherheitsgründen. Seinen Plan hat der wohl schlechteste Skispringer der Geschichte deshalb aber nicht ad acta gelegt. "Nächstes Jahr will ich wieder anfangen", versicherte Edwards. "Vielleicht bin ich dann als Vorspringer dabei."

Berühmter zweifacher Letzter von Calgary
Der Schanzen-Clown, der mit seiner schrulligen Art selbst im fernen Australien fürs Skispringen bekannt ist, hat viel Geld in dieser Position verdient. Als der berühmte zweifache Letzte von Calgary machte er sich einen Namen, während so mancher Medaillengewinner von vor 25 Jahren in Vergessenheit geraten ist.

Seine flaschendicken Augengläser sucht man mittlerweile vergebens, hat er sich doch die Augen lasern lassen. Auch wenn man viel über ihn gelacht hat: "Eddie the Eagle" hat aus der Not eine Tugend gemacht. Er ist übrigens immer noch der erste und bisher einzige britische Athlet, der in der Disziplin Skispringen an Olympischen Spielen teilgenommen hat.

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