Mo, 11. Dezember 2017

Neue Fluchtroute

29.12.2013 14:13

29 Flüchtlinge an rumänischer Küste abgefangen

Die rumänische Küstenwache hat bei der Hafenstadt Constanta im Schwarzen Meer (Bild) ein Boot mit illegalen Einwanderern aus dem Nahen Osten abgefangen, teilte das lokale Polizeiinspektorat am Sonntag mit. Das neun Meter lange Boot mit 29 Migranten wurde am Samstagnachmittag etwa drei Meilen von der Küste entfernt gesichtet und aufgehalten.

Die Migration per Schiff nach Rumänien ist ein relativ neuer Versuch, nach Europa zu gelangen. Die Migranten - 17 Männer, vier Frauen und acht Kinder - gaben an, afghanische Staatsbürger zu sein. Sie beabsichtigten, in den Schengen-Raum zu gelangen. Laut Angaben der Polizei hatte das Boot einen Motorschaden und musste von der Küstenwache in Schlepptau genommen werden.

Mehrere Flüchtlinge mussten ins Spital
13 Personen benötigten medizinische Versorgung. Zwei erhielten wegen oberflächlicher Wunden eine ambulante Behandlung. Elf Personen, die meisten Frauen und Kinder, wurden mit Fieber und starkem Flüssigkeitsverlust für weitere medizinische Untersuchungen ins lokale Krankenhaus eingeliefert. Fünf Personen befinden sich derzeit weiterhin im Krankenhaus.

Die Migranten werden nun der Einwanderungsbehörde übergeben und sollen im Falle eines Asylantrags in ein spezialisiertes Zentrum überwiesen werden.

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