So, 19. November 2017

Mehrbelastungen

28.12.2013 17:03

Auto, Handy, Zigaretten: Das wird 2014 teurer

Neues Jahr, neues Finanz-Unglück - kaum ist der feuerwerksbunte Himmel über Österreich verblasst, wird mit 2014 schon vieles teurer. Von Zigaretten und Sekt über die E-Card bis hin zu Handy-Tarifen und Autofahren. Mehrbelastungen, die nach den vielen Krisen weitere Löcher in viele Haushaltsbudgets reißen. Die "Krone" führt durch den Teuerungsdschungel...

Wieder einmal heißt es im neuen Jahr für den ohnehin gebeutelten Steuerzahler, tiefer in die Tasche zu greifen. Hier die wichtigsten Infos:

  • Alle Jahre wieder wird das Kranksein empfindlich teurer. Die Gebühr für die E-Card steigt um 25 Cent auf nun 10,55 Euro und die Rezeptgebühr um zehn Cent auf 5,40 Euro. Wen trifft es? Vor allem Pensionisten und chronisch Kranke.
  • Und auch die Autofahrer werden wieder geschröpft, weil es ohne fahrbaren Untersatz für die meisten eben nicht geht. Die Teuerungsidee dieses Mal: Die Vignette in "Limette" kostet im kommenden Jahr gleich um 2,10 Euro mehr und schlägt sich nun mit 82,70 Euro zu Buche. Zudem werden die motorbezogene Versicherungs- und die Kfz-Steuern erhöht.
  • Weil die teuren Frequenzen, der Netzausbau und das Ende der Roamingtarife viele Milliarden kosten, werden auch die Alltagskosten für die Handys höher. Telefonieren und Surfen im Internet sind am schlimmsten betroffen.
  • Wer auf das Auto verzichten kann, entgeht der Teuerung dennoch nicht. Denn auch das Zugfahren mit ÖBB und Westbahn wird teurer. Im Schnitt um zwei Prozent.
  • Kommunale Gebühren dürfen freilich auch nicht fehlen. Vor allem die Wiener werden wieder zur Kasse gebeten. Die Gebühren für Kanal, Wasser und Müll steigen um 4,1 Prozent.
  • Die Tabaksteuer soll in drei Etappen um insgesamt 45 Cent steigen. Eine Flasche Sekt kostet dafür ab Mittwoch um 75 Cent mehr.

Fazit: Sparen als guter Vorsatz für das neue Jahr kann in keinem Fall schaden.

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