Mo, 18. Dezember 2017

Melzer noch verletzt

27.12.2013 18:04

"Zu 95% kann ich in Australien nicht antreten"

Seine "Tennis-Kumpels" sind nach den Feiertagen zu den Vorbereitungsturnieren für die Australian Open geflogen, Jürgen Melzer fuhr am Freitag mit dem Auto nach Kitzbühel. Um nach der Schulterverletzung mit Neo-Coach Markus Hipfl am Comeback zu arbeiten. Das erste Major 2014 lässt er zu 95 Prozent sausen. "Diese Situation ist ein Horror!"

Anfang Oktober waren beim Millionen-Turnier in Schanghai die Schmerzen in der Schulter immer heftiger geworden, Melzer zog daraufhin seinen Start in Wien zurück. Anfang Dezember wollte die einstige Nummer acht der Welt wieder mit dem Tennis-Training beginnen, doch nach wie vor schmerzt die Schulter.

"An ernsthaftes Tennis ist nicht zu denken"
"Ich kann nur flache Bälle schlagen", stellte Jürgen nach zwei, drei lockeren Einheiten mit seiner Gattin Iveta fest, "auch die Rückhand geht irgendwie ganz gut – doch an ernsthaftes Tennis ist nicht zu denken." Und Nachsatz: "Zu 95 Prozent kann ich bei den Australian Open nicht antreten. Natürlich ein Jammer!"

Am Freitag fuhr der 32-Jährige nach Kitzbühel, um mit seinem neuen Trainer Markus Hipfl und Physiotherapeut Patrick Hinterseer die kommenden Wochen durchzugehen. "Ich hab' in Kitzbühel alle Möglichkeiten für gute Therapien, kann in den Alpen auch das Kondi-Training voll durchziehen", erzählt Melzer, "ich kann nur hoffen, dass ich bald wieder richtig fit bin."

"Ich bin hungrig auf Matches"
Seinen Willen hat der fünffache Turniersieger jedenfalls nicht verloren. "Ich will nach wie vor spielen, meine Karriere ist noch nicht vorbei. Ich bin hungrig auf Matches und große Herausforderungen." Spätestens Anfang Februar in Zagreb, wo Jürgen in diesem Jahr das Endspiel erreicht hatte, will er wieder in die Tour einsteigen. "Ich brauch' ein schönes Ziel vor Augen!"

Österreichs Jungstar Dominic Thiem beginnt seine erste große Profi-Saison mit der Qualifikation beim Klassiker in Doha. "Jeder Sieg wäre eine Überraschung, behauptet sein Trainer Günter Bresnik, "noch muss man dem Buben Zeit geben."

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